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2nd November
2009
written by admin

Für November haben die in der Vereinigten Kommunistischen Partei Nepals organisierten ehemaligen maoistischen Rebellen eine Serie neuer Demonstrationen, Streiks und Straßenblockaden angekündigt. Der Höhepunkt dieser neuen Protestaktionen ist fuer den 10. November geplant. Seit dem Austritt der Maoisten aus der breiten Koalitionsregierung im Mai haben die innenpolitischen Spannungen im Land zugenommen. Die aktuellen, bisher friedlich verlaufenden Proteste richten sich vor allem gegen Staatspräsident Ram Baran Yadav von der gemäßigten Kongresspartei und die aktuelle Koalitionsregierung.

In seinem letztmalig am 10. September 2009 aktualisierten Sicherheitshinweis informiert das Auswärtige Amt in allgemeiner Form über die anhaltende Gefahr von Demonstrationen und schreibt wörtlich (Wiedergabe in relevanten Auszügen):

„Obwohl sich Anschläge und Protestaktionen bisher nicht gegen Ausländer und Touristen richteten, sind Reisende in Nepal besonderen Unwägbarkeiten ausgesetzt. Die Lage bleibt weiterhin instabil, u.a. vor dem Hintergrund des Rücktritts des Ministerpräsidenten am 4. Mai 2009. Unruhen sind zu keiner Zeit auszuschließen. Wer reist, sollte sich über die aktuelle Lage informiert halten, sich potentielle Gefährdungen bewusst machen und die folgenden Hinweise beachten: … Grundsätzlich muss in Nepal jederzeit mit Bandhs (Zwangsstreiks jedweder Art), auch im Kathmandu-Tal, und Blockaden/Straßensperren sowie Bombenanschlägen gerechnet werden, die kurzfristig ausgerufen bzw. organisiert und manchmal auch gewaltsam durchgesetzt werden. Letzteres gilt auch für sog. Transportstreiks. Nach den bisherigen Erfahrungen können diese Protestaktionen das öffentliche Leben empfindlich stören bzw. lähmen und zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Gefahr für Leib und Leben führen.  Straßen - auch Hauptverkehrsstraßen - werden häufig tagelang u.a. mit brennenden Reifen blockiert und sind damit unpassierbar, touristische Ziele bzw. Flughäfen koennen nur mit großen Zeitverzögerungen erreicht werden. Es wird empfohlen, jegliche Demonstration zu meiden.

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