Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Ende Oktober in einer offiziellen Stellungnahme über einen größeren Ausbruch des Dengue-Fiebers auf den Kapverdischen Inseln informiert. Darin wird von über 3000 Verdachtsfällen auf den Inseln Brava, Fogo, Maio und Santiago berichtet. Um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, haben die kapverdischen Gesundheitsbehörden unterdessen umfassende Vorsorgemaßnahmen und eine systematische Stechmückenbekämpfung angekündigt.
Dengue-Fieber äußert sich in grippeaehnlichen Symptomen wie hohem Fieber sowie starken Glieder- und Kopfschmerzen und wird von Stechmücken übertragen. Da gegen Dengue-Fieber keine Impf-Prophylaxe möglich ist, raten tropenmedizinische Institute und Auswärtiges Amt in allen betroffenen tropischen und subtropischen Regionen zu konsequentem Mückenschutz, also zu geschlossener Kleidung und zum Auftragen von Mückenschutzmitteln an freien Körperstellen.
In seinen am 27. April aktualisierten Gesundheitshinweisen rät das Auswärtige Amt auch auf den Kapverden zu konsequenter Vorsorge und schreibt wörtlich: „Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden … empfohlen: körperbedeckende eher helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), ganztägig (Dengue-Fieber kann auch vorkommen) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.“
Info von Studiosus; Buchungsanfragen bitte über www.sportmeeting.eu oder www.sportmeeting.ru anfragen.