Archive for November, 2009
Der Konflikt zwischen der jemenitischen Zentralregierung und den in der Provinz Sa’ada operierenden Huthi-Rebellen hat sich im Sommer 2009 deutlich verschärft. In Reaktion auf einen Angriff der Huthi-Milizen auf das benachbarte Territorium Saudi-Arabiens in der ersten Novemberwoche griffen vorübergehend auch saudiarabische Truppen in die Auseinandersetzungen ein. Auch wenn die saudischen Truppen die Kämpfe in der Zwischenzeit wieder eingestellt haben, bleibt die Lage im Grenzgebiet unverändert kritisch. Sprecher beider Regierungen betonten jedoch, dass sie ihre enge Kooperation im Kampf gegen die Rebellen fortsetzen werden.
In seinem letztmalig am 10. September aktualisierten Sicherheitshinweis zu Saudi-Arabien raet das Auswärtige Amt vor dem Hintergrund der schwierigen Sicherheitslage von Reisen in das Grenzgebiet zum Jemen ab und schreibt wörtlich:
„Im Bereich der saudiarabisch/jemenitischen Grenze gehen die Sicherheitsbehörden erfolgreich gegen Schmugglerbanden vor. Nach Schusswechseln zwischen den Sicherheitsbehörden mit Waffen/Drogen-Schmugglern und Terrorverdächtigen waren auch Tote zu beklagen. Im April 2009 wurden 11 saudische Terrorverdächtige im Grenzgebiet zu Jemen festgenommen. Vor Aufenthalten in Grenznaehe im Bereich Jizan und Najran wird abgeraten.“
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Starke Regenfälle haben in den letzten Tagen in den südmexikanischen Bundesstaaten Tabasco und Veracruz zu Überschwemmungen geführt. Mehrere Zehntausend Bewohner flohen vor den Wassermassen. Wie Medien berichten, haben die lokalen Behörden am 6. November in den besonders betroffenen Gebieten den Notstand ausgerufen. Von den Überschwemmungen weitgehend verschont blieben dagegen die Hauptsädte der beiden Bundesstaaten, Villahermosa und Veracruz.
Während Meteorologen in den Bundesstaaten Tabasco und Veracruz eine deutliche Wetterbesserung erwarten, zieht Tropentief Ida auf einem Nordkurs von Nicaragua ueber den Nordosten von Honduras Richtung Yukatan. Jüngsten Prognosen zufolge wird Ida am 9. November auf der Höhe von Cancun die Halbinsel Yukatan streifen. Neben Windböen bis zu 100 km/h wird das Tropentief entlang der gesamten Ostküste von Yukatan starke Regenfälle bringen.
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Am 2. November hat Taifun Mirinae mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von 155 km/h das südliche Zentralvietnam im Küstenabschnitt zwischen Qui Nhon und Nha Trang erreicht. Zwar schwächte sich der Taifun über dem vietnamesischen Festland schnell ab, ungewöhnlich starke Regenfaelle führten jedoch insbesondere in den Provinzen Phu Yen und Binh Dinh zu großflächigen Überschwemmungen und Erdrutschen. Jüngsten Medienberichten zufolge kamen in diesen beiden Provinzen mindestens 90 Menschen ums Leben.
In Reaktion hierauf hat das Auswärtige Amt am 4. November seine Reisehinweise zu Vietnam aktualisiert und folgenden Hinweis eingefügt:
„Nach den großen Schäden, die der Taifun „Ketsana“ Ende September in Zentralvietnam angerichtet hatte, hat am 2. November der nächste tropische Wirbelsturm („Mirinae“) die Küste Mittelvietnams erreicht. Bisher hat der Sturm zahlreiche Todesopfer gefordert, weite Teile der Provinzen Binh Dinh (am schwersten betroffen), Phu Yen und Quang Nam sind überschwemmt. Touristen muessen mit entsprechenden Behinderungen rechnen. Wetterexperten rechnen im November/Dezember mit weiteren Taifunen. …“
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Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Ende Oktober in einer offiziellen Stellungnahme über einen größeren Ausbruch des Dengue-Fiebers auf den Kapverdischen Inseln informiert. Darin wird von über 3000 Verdachtsfällen auf den Inseln Brava, Fogo, Maio und Santiago berichtet. Um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, haben die kapverdischen Gesundheitsbehörden unterdessen umfassende Vorsorgemaßnahmen und eine systematische Stechmückenbekämpfung angekündigt.
Dengue-Fieber äußert sich in grippeaehnlichen Symptomen wie hohem Fieber sowie starken Glieder- und Kopfschmerzen und wird von Stechmücken übertragen. Da gegen Dengue-Fieber keine Impf-Prophylaxe möglich ist, raten tropenmedizinische Institute und Auswärtiges Amt in allen betroffenen tropischen und subtropischen Regionen zu konsequentem Mückenschutz, also zu geschlossener Kleidung und zum Auftragen von Mückenschutzmitteln an freien Körperstellen.
In seinen am 27. April aktualisierten Gesundheitshinweisen rät das Auswärtige Amt auch auf den Kapverden zu konsequenter Vorsorge und schreibt wörtlich: „Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden … empfohlen: körperbedeckende eher helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), ganztägig (Dengue-Fieber kann auch vorkommen) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.“
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Für November haben die in der Vereinigten Kommunistischen Partei Nepals organisierten ehemaligen maoistischen Rebellen eine Serie neuer Demonstrationen, Streiks und Straßenblockaden angekündigt. Der Höhepunkt dieser neuen Protestaktionen ist fuer den 10. November geplant. Seit dem Austritt der Maoisten aus der breiten Koalitionsregierung im Mai haben die innenpolitischen Spannungen im Land zugenommen. Die aktuellen, bisher friedlich verlaufenden Proteste richten sich vor allem gegen Staatspräsident Ram Baran Yadav von der gemäßigten Kongresspartei und die aktuelle Koalitionsregierung.
In seinem letztmalig am 10. September 2009 aktualisierten Sicherheitshinweis informiert das Auswärtige Amt in allgemeiner Form über die anhaltende Gefahr von Demonstrationen und schreibt wörtlich (Wiedergabe in relevanten Auszügen):
„Obwohl sich Anschläge und Protestaktionen bisher nicht gegen Ausländer und Touristen richteten, sind Reisende in Nepal besonderen Unwägbarkeiten ausgesetzt. Die Lage bleibt weiterhin instabil, u.a. vor dem Hintergrund des Rücktritts des Ministerpräsidenten am 4. Mai 2009. Unruhen sind zu keiner Zeit auszuschließen. Wer reist, sollte sich über die aktuelle Lage informiert halten, sich potentielle Gefährdungen bewusst machen und die folgenden Hinweise beachten: … Grundsätzlich muss in Nepal jederzeit mit Bandhs (Zwangsstreiks jedweder Art), auch im Kathmandu-Tal, und Blockaden/Straßensperren sowie Bombenanschlägen gerechnet werden, die kurzfristig ausgerufen bzw. organisiert und manchmal auch gewaltsam durchgesetzt werden. Letzteres gilt auch für sog. Transportstreiks. Nach den bisherigen Erfahrungen können diese Protestaktionen das öffentliche Leben empfindlich stören bzw. lähmen und zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Gefahr für Leib und Leben führen. Straßen - auch Hauptverkehrsstraßen - werden häufig tagelang u.a. mit brennenden Reifen blockiert und sind damit unpassierbar, touristische Ziele bzw. Flughäfen koennen nur mit großen Zeitverzögerungen erreicht werden. Es wird empfohlen, jegliche Demonstration zu meiden.
In Sri Lanka gibt es drei schöne 18-Loch Plätze. Die Verbindung zum Golf ist mehr als hundert Jahre alt. Die Sri Lanka Amateur Golf Championship, die im Jahre 1891 ins Leben gerufen wurde, ist nach der britischen Amateurmeisterschaft die älteste nationale Meisterschaft der Welt. Die 3 Courses liegen in Colombo, Rajawella bei Kandy and Nuwara Eliya. Colombo liegt auf Meereshöhe, Nuwara Eliya auf 2.070 m Höhe und der Victoria Golf Club in Rajawella 500 m über dem Meer. Vollkommen unterschiedliches Terrain und klimatische Bedingungen erwecken den Eindruck, als würde man in zwei verschiedenen Ländern spielen.
Royal Colombo Golf Club: Der Royal Colombo Golf Club wurde 1879 gegründet und ist der älteste Golf Club in der asiatischen Region. Der Kurs ist ein Par 71 mit 5.776 m Länge. Der Kurs verfügt über viele Wasserhindernisse und das spannende Loch Nr. 5, das neben einer Eisenbahnlinie liegt, mit 280 Yards und einem Dogleg nach links.
Großes Clubhaus mit Restaurant. Gut ausgestatteter Golf Shop und Umkleidekabinen.
Victoria Golf Club: Rajawella, etwa 30-40 Min. Fahrt von Kandy entfernt. Der 18-Loch Championship Golf Course, designed von Donald Steel misst 6.879 yds Championship Länge. Victoria’s Par 73 Layout beinhaltet vier Par 5 Löcher, von denen drei mehr als 500 yds lang sind. Es gibt vier ausgezeichnete Par 3 Löcher, vom sehr kurzen Loch Nr. 5 mit 124 yds bis zum herausfordernden, 210 yds 13., einem tollen Par 3.
Eines der schwierigsten Löcher auf dem Victoria ist das 473 yds Par 4 Nr. 7. Der Drive vom erhöhten Tee fordert Distanz, Genauigkeit und Nerven aus Stahl, wenn Sie eine Chance haben möchten, das Green in zwei Schlägen zu erreichen.
Clubhaus mit Umkleidekabinen, Duschen und Restaurant mit Kleinigkeiten zum Essen. Pro-Shop mit Schlägerverleih, Caddies, Practice Fairway.
Nuwara Eliya Golf Club: Gegründet 1889, ist es einer der ältesten Golf Clubs in Asien und auch der Welt. Nuwara Eliya Golf Club liegt in einem Tal bei Nuwara Eliya, etwa 190 km von Colombo entfernt. 1.899 m hoch gelegen im Herzen des gebirgigen Teeanbaugebietes, ist der Kurs eine Herausforderung selbst für erfahrene Golfer. Der 18-Loch Kurs hat eine Länge von 5.550 Metern, Par 70. Die Fairways sind lang und schmal, eingegrenzt von hohen Bäumen und dichtem Gebüsch. Gutes Positionsspiel ist erforderlich und das Terrain verlangt vom Spieler ein ständiges Bergauf und Bergab bei vielen Wasserhindernissen. Das Gras auf den Grüns ist örtliches, gemischt mit Blue Grass. Am 4. und am 11. müssen Sie zehnmal das gleiche Flüsschen überspielen.
Informationen: www.golfjet.de und www.sigiriya.de
