Ungewoehnlich starke Regenfälle haben in den letzten Tagen in der Region Cuzco zu Überschwemmungen und Unterbrechungen wichtiger Straßen- und Schienenverbindungen geführt. Nach mehreren Erdrutschen ist seit dem 25. Januar auch die Bahnverbindung von Cuzco über Ollantaytambo in das unmittelbar unterhalb der Ausgrabungsstätte von Machu Picchu gelegene Aguas Calientes unterbrochen. Da Aguas Calientes im letzten Teilstück nur per Zug erreichbar ist, sitzen dort aktuell bis zu 2000 Besucher fest.
Zudem wurden durch Erdrutsche und unterspülte Bruecken wichtige Straßenverbindungen im Valle Sagrado, dem Urubambatal zwischen Pisac und Ollantaytambo, unpassierbar. Da auch fuer die nächsten Tage anhaltende Regenfälle vorhergesagt wurden, ist kurzfristig nicht mit einer Normalisierung der Lage zu rechnen.