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2nd Februar
2010
written by admin

Nach den ungewöhnlich starken Regenfällen bleibt die Lage in der Umgebung von Cuzco schwierig. Nach jüngsten Berichten peruanischer Medien wurden über 100 Brücken zerstoert. Zudem sind landwirtschaftliche Nutzflächen sowie Straßen- und Schienenverbindungen immer noch überschwemmt. Elf Menschen kamen bisher ums Leben.

Die Bahnverbindung von Cuzco über Ollantaytambo in das unmittelbar unterhalb der Ausgrabungsstätte von Machu Picchu gelegene Aguas Calientes ist nach wie vor unterbrochen. Aufgrund der erheblichen Schäden an der Bahnlinie rechnen Experten damit, dass die Verbindung frühestens in der zweiten Märzhaelfte wieder benutzbar sein wird. Reguläre Besichtigungen der Ausgrabungsstätte sind bis zu einer Wiederaufnahme des Bahnverkehrs nach Aguas Calientes nicht möglich.

Am 26. Januar hat das Auswärtige Amt in Reaktion auf die Lage rund um Cuzco folgenden aktuellen Hinweis in seinen Sicherheitshinweis zu Peru eingefügt:„Nach schweren Regenfällen sind in der Gegend um Cuzco viele Urlauber von der Außenwelt abgeschnitten. Überschwemmungen haben den Ort Aguas Calientes in der Nähe der Touristenattraktion Machu Picchu unzugänglich gemacht. Die Touristen werden von Armee und Polizei mit Hubschraubern aus Aguas Calientes ausgeflogen. Die Eisenbahnstrecke zwischen Machu Picchu und der Provinzhauptstadt Cuzco ist unterbrochen. Die Verkehrsflüge zwischen Cuzco und Lima verkehren wegen des starken Regens unregelmäßig, so dass je nach Wetterlage auch mit der vollständigen Einstellung gerechnet werden muss. Von Reisen in die Gegend von Cuzco wird zum jetzigen Zeitpunkt abgeraten.“

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