Archive for Mai 20th, 2010

20th Mai
2010
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Die Billig-Fluggesellschaft Ryanair darf keine Gebühren für die Zahlung ihrer Flüge mit Kredit- oder Geldkarten erheben. Ryanair erbringe für die Gebühr keine Leistung und erlaube keine Barzahlung, begründete der Bundesgerichtshof (BGH) sein am Donnerstag verkündetes Urteil.

Ryanair fordert für Zahlungen mit Kreditkarte eine Gebühr von 4,00 Euro und mit Geldkarte 1,50 Euro pro Fluggast und einfachem Flug. Gebührenfreie Zahlungen sind lediglich mit der Visa-Electron-Karte möglich.

Der BGH sieht in den Gebühren eine unangemessene Benachteiligung der Verbraucher. Die Fluggesellschaft dürfe zwar aus Gründen der Wirtschaftlichkeit Barzahlungen ausschließen. Sie müsse dem Kunden die Bezahlung aber “auf einem gängigen Weg” ermöglichen, ohne dafür zusätzliche Gebühren zu erheben. Dass dies allein mit der Visa-Electron-Karte möglich ist, “genügt nicht”, entschied der BGH.

(AZ: Xa ZR 68/09 )

20th Mai
2010
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Der Flugbetrieb von British Airways koennte von Pfingstmontag an durch einen Streik des Kabinenpersonals beeinträchtigt werden. Ein Londoner Berufungsgericht erkannte am 20. Mai die geplanten Streiks, die zuvor per Einstweiliger Verfügung untersagt worden waren, als rechtmäßig an.

Das Kabinenpersonal von British Airways wird voraussichtlich in den folgenden Zeitraeumen die Arbeit niederlegen :

Montag, 24. bis Freitag, 28. Mai
Sonntag, 30. bis Freitag, 4. Juni
Samstag, 5. bis Mittwoch, 9. Juni

British Airways arbeitet mit Hochdruck an einem Sonderflugplan, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Dieser wird jeweils fünf Tage vor den geplanten Streikaktionen veröffentlicht.

Generell empfehlen wir Gästen von British Airways, die an den genannten Tagen reisen, sich so frühzeitig wie möglich am Flughafen einzufinden, um eine etwaige Umbuchung auf eine alternative Flugverbindung vornehmen zu lassen.

20th Mai
2010
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Nach der aktuellen Fünf-Tages-Prognose des Volcanic Ash Advisory Centers (VAAC) in London wird es am Pfingstwochenende keine Flugeinschränkungen durch die Aschewolke geben. Am Dienstag, 18. Mai wurden die Grenzwerte für die Beurteilung der Gefahrenzonen der Aschewolke überarbeitet. Zahlreiche Messfluege und Untersuchungen von nationalen Luftfahrtbehörden und verschiedenen Airlines haben nun zu einer breiteren und verlaesslicheren Datenbasis für die Bewertung der Situation geführt.

Das VAAC veroeffentlicht jeden Tag die neuesten Prognosen zur Ausbreitung der Aschewolke. Dabei werden drei Zonen unterschieden:

- Red Zone: Asche kann in der Luft vorhanden sein, aber Flugverkehr ist uneingeschränkt möglich
- Grey Zone: Asche ist in der Luft vorhanden und Flugverkehr ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich
- Black Zone: der höchste zulässige Grenzwert an Aschekonzentration ist überschritten und Flugverkehr ist nicht möglich

Die Aschewolke hat sich momentan über Europa weitestgehend aufgelöst, die Red Zone liegt über großen Teilen der Arktis. Grey Zone und Black Zone sind momentan nur im Osten Islands ausgewiesen, einzelne kleine Bereiche ueber Nordsibirien sind als Grey Zone definiert.

Bis Pfingstsamstag bleibt die über dem Nordatlantik herrschende Südwestströmung bestehen, so dass die vom Eyjafjallajoekull ausgestoßene Asche weiterhin nach Norden abtransportiert wird. In der Nacht zum Pfingstsonntag soll der Wind rund um Island von Südwest über West auf Nord beziehungsweise Nordost drehen, sodass ab Pfingstsonntag wieder ein Abtransport der Asche nach Süden beziehungsweise Südwesten erfolgen könnte. Dabei soll aber nach jetzigen Vorhersagemodellen bis einschließlich Pfingstmontag kein Teil der Aschewolke mit Grey Zone oder Black Zone europäische Landmassen erreichen.

Wir gehen davon aus, dass am Pfingstwochenende alle Hin- und Rückflüge wie geplant stattfinden werden.

Unser Tipp:  Reisesuchmaschine

20th Mai
2010
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Die thailändische Regierung hat am 19. Mai abends den permanenten Versammlungsort der außerparlamentarischen Opposition (”Rothemden”) in Bangkok (Kreuzung Ratchadamri / Ploenchit Road) geräumt. In der Folge kam es zu Brandanschlägen auf mehrere öffentliche Gebäude in der Hauptstadt und in den Provinzen im Norden und Nordosten. Daraufhin verhängte die thailaendische Regierung eine nächtliche Ausgangssperre für Bangkok und 23 Provinzen im Norden und Nordosten des Landes. Diese wurde bis Samstag, 22. Mai verlängert.

In Reaktion auf die veränderte Sicherheitslage in Bangkok hat das Auswärtige Amt am 20. Mai seinen Sicherheitshinweis aktualisiert. Es rät wie bisher dringend von Reisen nach Bangkok ab. Neu ist die Ausdehnung des Hinweises auf den Norden und Nordosten des Landes. Wörtlich heißt es:

“Angesichts der nach wie vor unklaren Sicherheitslage rät das Auswaertige Amt von Reisen nach Bangkok und in den Norden/Nordosten derzeit dringend ab. Es raet allen sich in Bangkok Befindlichen weiterhin, das Gebiet zwischen den Straßen Phaya Thai, Rama I/Phloen Chit, Withaya/Wireless und Rama IV (siehe Karte auf der Website der Deutschen Botschaft Bangkok unter www.bangkok.diplo.de ) sowie Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden sowie zur Vorsicht im gesamten Stadtgebiet. Halten Sie sich über die Medien über die weitere Entwicklung unterrichtet.”

Die Nutzung des Bangkoker Flughafens insbesondere als Transitflughafen für Flüge innerhalb Thailands oder ins Ausland ist derzeit nicht beeinträchtigt.

Die Tourismusregionen im Süden des Landes sind von den Demonstrationen momentan nicht betroffen.