Archive for Mai, 2010

17th Mai
2010
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Nach einer kurzzeitigen Sperrung wegen der Aschewolke ist der Flughafen London Heathrow seit 7.00 Uhr Ortszeit (8.00 Uhr deutscher Zeit) wieder in Betrieb. 

Es kann jedoch zu Verspätungen kommen. Die Reisenden werden gebeten, sich in jedem Fall zum Flughafen zu begeben und sich von der jeweiligen Airline über den Stand ihres Fluges informieren zu lassen.

Im Moment sind wegen der Aschewolke folgende Flughäfen geschlossen:

- Edinburgh und weitere Regionalflughäfen in Nordirland und in Schottland
- Dublin und Regionalflughäfen in Irland
- Amsterdam bis 14 Uhr
- Rotterdam und Groningen bis 14 Uhr
- Oostende bis 16 Uhr
- Keflavik

12th Mai
2010
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Tripolis - Über der libyschen Hauptstadt Tripolis ist am Mittwoch ein Passagierflugzeug mit 105 Menschen an Bord abgestürzt. Wie ein Vertreter der Flughafensicherheit mitteilte, handelte es sich um ein Flugzeug der libyschen Flugline El Afrikijah, das aus Johannesburg in Südafrika kam.

11th Mai
2010
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Nach Angaben der Gewerkschaft „Unite“ wird ein Teil des Kabinenpersonals von British Airways voraussichtlich in den folgenden Zeiträumen die Arbeit niederlegen:
- Dienstag, 18. bis Samstag, 22. Mai
- Montag, 24. bis Freitag, 28. Mai
- Sonntag, 30. Mai bis Donnerstag, 3. Juni
- Samstag, 5. bis Mittwoch, 9. Juni

British Airways arbeitet mit Hochdruck an einem Sonderflugplan, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

9th Mai
2010
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Seit Sonntag, 9.Mai, 15.00 Uhr ist ein großer Teil des süddeutschen Luftraumes geschlossen. Davon sind unter anderem auch die Flughäfen München und Stuttgart betroffen. Aller Voraussicht nach dauert die Sperrung des Luftraumes bis Mitternacht an.
Hervorgerufen ist dies durch einen Teil der Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjalljoekull, die sich sehr rasch von der Iberischen Halbinsel ueber Südfrankreich und Norditalien nach Süddeutschland verlagert hat. Die halbtägigen Sperrungen der Flughäfen in Florenz und Pisa sind seit Sonntag, 9. Mai, 14.00 Uhr wieder aufgehoben. Auf der Iberischen Halbinsel ist Porto von einer Sperrung betroffen.

5th Mai
2010
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Im Stadtzentrum von Athen ist es am 5. Mai am Rande der Großdemonstrationen gegen die Sparmaßnahmen der griechischen Regierung zu schweren Ausschreitungen gekommen. Bei einem Brandanschlag auf eine in der Innenstadt gelegene Filiale der griechischen Marfin-Egnatia-Bank kamen drei Bankangestellte ums Leben. Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Demonstranten ereigneten sich auch rund um das Parlamentsgebäude.

Auch in anderen griechischen Großstädten gab es Demonstrationen. Abgesehen von lokalen Ausschreitungen in Thessaloniki verliefen diese jedoch weitgehend friedlich.

Nach Angaben der griechischen Gewerkschaften wurde der Aufruf zum Generalstreik weitgehend befolgt. Züge und Fähren haben bis zum 6. Mai um 0.00 Uhr ihren Betrieb eingestellt, der Luftraum über Griechenland wurde wegen des Streiks der Fluglotsen geschlossen.

5th Mai
2010
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Die Aktivität des isländischen Evafjalla-Vulkans hat weiter zugenommen. In Verbindung mit den anhaltenden südlichen Winden steigt seit dem 4. Mai abends die Aschekonzentration über Teilen des Nordatlantiks an. Momentan erstreckt sich die Aschewolke von Island über weite Teile Irlands und den Norden Großbritanniens bis in den Golf von Biscaya.

Vor diesem Hintergrund werden die erst am 4. Mai nachmittags wieder geöffneten Lufträume ueber Dublin und Belfast nach Angaben von Eurocontrol am 5. Mai im Laufe des Vormittag bis vorerst 17.00 Uhr Ortszeit erneut geschlossen. Bereits seit den Morgenstunden ist bis mindestens 13.00 Uhr der Flughafen von Glasgow für den Flugverkehr gesperrt. Nach jetzigen Prognosemodellen besteht ferner das Risiko, dass im Laufe des Nachmittags eventuell auch die Flughäfen von Edinburgh, Manchester und Cardiff schließen müssen. Die Gefahr einer Schließung der Londoner Großflughäfen besteht aktuell jedoch nicht.
Auf ihrer Sitzung vom 4. Mai haben die Verkehrsminister der EU einheitliche Grenzwerte für Aschekonzentrationen im Luftverkehr der EU festgelegt. Bis auf weiteres gilt ein Drei-Zonen-Modell: freier Flug bei weniger als 0,2 Milligramm Asche pro Kubikmeter Luft (”Fly-Zone”); eingeschränkte Erlaubnis bei Werten zwischen 0,2 und zwei Milligramm (”Risk-Zone”); und bei allem, was darüber liegt: Flugverbot (”No Fly-Zone”). Die Einordnung legen die europäische Luftsicherheitsbehörde Eurocontrol und das Aschekontrollzentrum in Großbritannien fest. Deren Computermodelle werden dabei laufend durch Daten gespeist, die von Messstellen am Boden sowie von Spezialflugzeugen stammen.

4th Mai
2010
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Da die Konzentration der Aschewolke über Irland in den letzten Stunden deutlich abgenommen hat, sind die Lufträume ueber Dublin, Shannon und Belfast seit 13.00 Uhr Ortszeit (12.00 Uhr UTC) wieder für den Flugverkehr freigegeben. Die Flughäfen planen für den Nachmittag mit weitgehend regulärem Flugverkehr, Verzögerungen resultieren lediglich noch aus Flugstreichungen vom Vormittag.

Ein Flugverbot besteht aktuell nur mehr für ein über dem offenen Atlantik gelegenes Areal zwischen der Nordspitze Schottlands und dem Südosten von Island. Der Flugverkehr am internationalen Flughafen von Keflavik und an allen schottischen Flughäfen funktioniert aktuell ohne Einschränkungen.

4th Mai
2010
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Die Aktivität des isländischen Eyjafjalla-Vulkans hat in den letzten Tagen erneut zugenommen. In Verbindung mit südlichen Winden steigt seit dem 3. Mai abends die Aschekonzentration über Teilen des Nordatlantiks an. Momentan überdeckt die Aschewolke weite Teile Schottlands und Irlands.

Für die kommenden 24 Stunden ist mit einer weiteren leichten Verlagerung nach Osten zu rechnen, so dass morgen auch Teile Südenglands betroffen sein könnten.

Momentan sind die Lufträume über Dublin, Shannon und Belfast geschlossen, die genannten Flughäfen haben den Flugbetrieb eingestellt. Vorerst gilt diese Luftraumschließung bis zum 4. Mai 12:00 Uhr UTC (13.00 Uhr Ortszeit). Der Flughafen Keflavik auf Island dagegen ist bei der momentan vorherrschenden Windrichtung völlig uneingeschränkt in Betrieb. Im Flugbetrieb von Icelandair gibt es keine Unregelmäßigkeiten, alle Flüge operieren planmäßig. Nach allen uns vorliegenden Informationen gibt es derzeit auch im Flugbetrieb der schottischen Flughäfen keine Einschränkungen.

www.flug366.de

1st Mai
2010
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Die innenpolitische Lage in Nepal bleibt im Vorfeld der für Ende Mai geplanten Verabschiedung einer neuen Verfassung angespannt. Die in der Vereinigten Kommunistischen Partei Nepals organisierten ehemaligen maoistischen Rebellen haben zu einer Großdemonstration am 1. Mai und zu einem unbegrenzten landesweiten Generalstreik ab dem 2. Mai aufgerufen. Damit wollen sie die Ausarbeitung der Verfassung in ihrem Sinne beeinflussen und den Rücktritt der amtierenden Koalitionsregierung bewirken. Gleichzeitig haben am 28. April in Kathmandu politische Gespräche zwischen der Regierung und den Maoisten mit dem Ziel begonnen, den Generalstreik abzuwenden und eine umfassende Lösung aller derzeit strittigen innenpolitischen Fragen zu finden. Eine kurzfristige Absage der geplanten Proteste ist aufgrund dieser Gespräche durchaus möglich.

In Reaktion auf den Streikaufruf der Maoisten hat das Auswärtige Amt am 27. April seinen Sicherheitshinweis zu Nepal aktualisiert. Wörtlich schreibt das Amt:

„Für den 1. Mai haben die Maoisten umfangreiche Protestaktionen angekündigt. Es ist nicht auszuschließen, dass es zu heftigen Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten kommen kann. (…)

Obwohl sich Anschläge und Protestaktionen bisher nicht gegen Ausländer und Touristen richteten, sind Reisende in Nepal besonderen Unwägbarkeiten ausgesetzt. Die Lage bleibt weiterhin instabil. Unruhen sind zu keiner Zeit auszuschließen. (…)

Grundsätzlich muss in Nepal jederzeit mit „Bandhs“ (Zwangsstreiks jedweder Art), auch im Kathmandu-Tal, und Blockaden/Straßensperren sowie Bombenanschlägen gerechnet werden, die kurzfristig ausgerufen bzw. organisiert und manchmal auch gewaltsam durchgesetzt werden. Letzteres gilt auch fuer sog. Transportstreiks. Nach den bisherigen Erfahrungen können diese Protestaktionen das öffentliche Leben empfindlich stören bzw. lähmen und zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Gefahr für Leib und Leben führen. Straßen - auch Hauptverkehrsstraßen - werden häufig tagelang u.a. mit brennenden Reifen blockiert und sind damit unpassierbar, touristische Ziele bzw. Flughäfen können nur mit großen Zeitverzögerungen erreicht werden.“

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