Archive for Juni, 2010
Tropensturm Alex hat sich am 29. Juni über dem Golf von Mexiko zu einem Hurrikan verstärkt. Nach den jüngsten Prognosemodellen des National Hurricane Centers in Miami wird Alex am 30. Juni spätabends (Ortszeit) als Hurrikan der Kategorie eins mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 165 Kilometern pro Stunde das mexikanische Festland unweit der Grenze zum US-Bundesstaat Texas erreichen. Ueber dem Festland wird sich Alex anschließend schnell zu einem kräftigen Tiefdruckgebiet abschwächen.
Vor dem Hintergrund der weiterhin angespannten innenpolitischen Lage und einer zunehmenden Gewaltkriminalität hat das Auswärtige Amt am 29. Juni seinen Sicherheitshinweis zu Madagaskar wie folgt aktualisiert:
„Die seit Ende Januar 2009 andauernde politische Krise ist bisher nicht gelöst. Eine Rückkehr zu politischer und wirtschaftlicher Stabilität gegenwärtig noch nicht abzusehen. In der Hauptstadt Antananarivo sind politisch motivierte Demonstrationen, die in gewalttätige Auseinandersetzungen münden können, jederzeit möglich. Es wird empfohlen, vor allem im Innenstadtbereich Antananarivos besondere Vorsicht walten zu lassen und Menschenansammlungen zu meiden. … Taschendiebstähle, aber auch bewaffnete Ueberfälle, haben in den letzten Monaten deutlich zugenommen. Ausländische Reisende, bei denen Geld oder Wertsachen vermutet werden, sind mittlerweile auch in Madagaskar vermehrt Ziel von Übergriffen. Besondere Vorsicht ist geboten im Stadtzentrum von Antananarivo, in der Umgebung der Hotels und der von Ausländern bevorzugten Restaurants sowie generell bei Menschenansammlungen und an den Stationen der Überlandtaxis. Auch Touristenziele können betroffen sein. Es gab bewaffnete Überfaelle auf Touristen in Diego Suarez (Montagne des Francais), Tuléar, Morondava und Nosy Be. Die Gewaltbereitschaft hat zugenommen.“
Rund um die im April einsetzende Regenzeit ist in den letzten Wochen die Zahl der Infektionen mit Dengue-Fieber in Thailand, Kambodscha und Vietnam deutlich angestiegen.
Das Düsseldorfer Zentrum fuer Reisemedizin berichtet von höheren Erkrankungszahlen in der Zentralregion Thailands, aber auch im Norden Vietnams und in den Regionen von Phnom Penh und Siem Reap in Kambodscha. In Vietnam beobachten Tropenmediziner zudem eine Ausbreitung der Japanischen Enzephalitis.
Beide Krankheiten werden von Stechmücken übertragen. Im Gegensatz zum Dengue-Fieber ist gegen Japanische Enzephalitis ein Impfschutz möglich. Dieser wird im Regelfall bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten empfohlen.
Das Auswärtige Amt fordert in allen drei Ländern grundsätzlich zum Schutz vor Viruserkrankungen, die durch Stechmuecken übertragen werden, und zu einem konsequenten Mückenschutz (körperbedeckende, geschlossene Kleidung und Repellentien auf freie Körperteile) auf. Reisende nach Vietnam informiert das Amt zudem über die Möglichkeit eines Impfschutzes gegen Japanische Enzephalitis.
Oman liegt nur sechs Flugstunden entfernt von Frankfurt am östlichen
Rand der Arabischen Halbinsel. Das Sultanat überrascht mit wild
zerklüfteten Hochgebirgen, tiefen Canyons, idyllischen Oasen und
weitläufigen Plantagen.
Endlose Weite kennzeichnet die faszinierenden Sand- und Kieswüsten —
ein abwechslungsreicher Rhythmus aus weißen Stränden und steilen
Klippen die 1700 Kilometer lange Küste.
Bei einem Paketbomben-Anschlag auf das Zivilschutzministerium in Athen ist am 24. Juni abends ein enger Mitarbeiter des griechischen Ministers für Zivil- und Heimatschutz getötet worden. Ein weiterer Polizist wurde schwer verletzt.
Ein Bekennerschreiben liegt aktuell noch nicht vor. Die griechischen Behörden vermuten jedoch, dass auch in diesem Fall eine linksextreme Terrororganisation fuer den Anschlag verantwortlich ist. In den letzten Jahren kam es in der griechischen Hauptstadt Athen mehrmals zu gezielten Anschlägen auf öffentliche Gebaeude, Banken und Einrichtungen der Polizei.
Keiner der in den letzten Jahren in Athen verübten Anschläge richtete sich gegen Touristen beziehungsweise touristische Einrichtungen. Dennoch informieren wir alle unsere Gäste bei Buchung und zusammen mit den Reiseunterlagen über die auch in Athen nicht auszuschließende Gefahr von terroristischen Anschlägen und über den entsprechenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.
Griechenland: Aus Protest gegen die von der Regierung beschlossenen Sparmaßnahmen haben die großen griechischen Gewerkschaften für den 29. Juni zu einem erneuten ganztägigen Generalstreik aufgerufen. Es ist noch nicht abzusehen, ob sich auch Fluglotsen oder das Bodenpersonal an den Flughäfen dem Streik anschließen werden. An diesem Tag muss aber mit Verkehrseinschränkungen und mit der Schließung von Ausgrabungen und Museen gerechnet werden.
Die Neuengland-Staaten im Nordosten der USA bieten allen Reisenden ein abwechslungsreiches Urlaubsangebot. In einem der liberalsten Fleckchen Amerikas entstanden im Lauf der vergangenen Jahre in vielen Städten Schwulen- und Lesben-Gemeinden, die sich oft aus Studentenbewegungen oder durch eine aktive Künstlerszene bildeten.
Heute können gleichgeschlechtliche Paare in insgesamt fünf amerikanischen Staaten heiraten, vier davon liegen in Neuengland: Massachusetts, der im Jahr 2004 als erster Staat die homosexuelle Ehe legalisierte, Vermont, Rhode Island und Connecticut. Und daher lieben gleichgeschlechtliche Paare es besonders in Neuengland Hand in Hand durch malerische Küstenorte zu schlendern oder die grünen Berge im Landesinneren zu erwandern.
Massachusetts
Die Trend-Stadt Boston hat eine große GLBT-Gemeinde. Restaurants, Bars und Cafés im South End sind bekannt für ihr schwules und lesbisches Publikum und bieten den passenden Ort zum Ausspannen und Genießen nach einem abwechslungsreichen Sightseeing-Tag. Hier erholen sich Urlauber nach ihrem Rundgang auf dem geschichtsträchtigen Freedom Trail, der Besichtigung der Harvard Universität in Cambridge oder einem Besuch im „Museum of Fine Arts„ (www.lgbtmassvacation.com).
Provincetown an der Nordspitze Cape Cods, auch „P-town“ genannt, wird von gleichgeschlechtlichen Paaren oftmals als romantischer Hochzeitsspot auserwählt. Die entspannte Atmosphäre und eine große Künstlerszene mit vielen Galerien und Boutiquen machen es zu einem beliebten Ferienort. Besonders angesagt zum Sonnenbaden ist der „Herring Cove Beach“. Es finden zudem viele einzigartige Events statt (www.provincetowntourismoffice.org).
Tipp: Carnival Festival Week & Parade vom 15. bis 21. August 2010
Auch der Westen von Massachusetts, die landschaftlich schöne und zudem künstlerisch geprägte Region der Berkshires bietet eine Fülle an Urlaubsmöglichkeiten. Im Juli/August findet alljährlich das „Tanglewood Music Festival“ statt, bei dem das „Boston Symphony Orchestra“ unter freiem Himmel spielt; „MassMOCA“, eines der besten Museen der Modern Art, befindet sich in North Adams und in Lenox finden sich viele gay-friendly Bed & Breakfasts (www.berkshires.org).
Rhode Island
Providence, die Haupt- und Universitätsstadt Rhode Islands wird durch ein junges Publikum bestimmt und verfügt über viele Bars und Restaurants und bietet damit ein tolles Nightlife-Programm. Daneben bietet es Shopping-Fans genügend Möglichkeiten einzukaufen und es finden viele tolle Events statt, wie das „Waterfire“ im Sommer. Providence wird auch “Creatve Capital” genannt und verfügt über viele Galerien sowie das “Museum of Art at Rhode Island School of Design” (www.goprovidence.com).
„RI Pride“ ist eine Nonprofit-Organisation in Providence, Rhode Island. Sie lenkt aktiv das Augenmerk auf Schwule und Lesben. Ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter organisieren Seminare, Lesungen und Events und sorgen so mit einem umfangreichen Programm für eine lebendige Gemeinschaft. Jedes Jahr feiern die Mitglieder sich selbst mit einer Parade durch die Stadt – dieses Jahr am 19. Juni. Seit dem Jahr 1976 wuchs die Zahl der Teilnehmer auf rund 25.000 an (www.prideri.com/about.html).
Maine
Der quirlige und mit Boutiquen und Kunstgalerien gespickte Küstenort Ogunquit ist ein El Dorado für Besucher, die es lebhaft mögen. Neben malerischen Stränden, dem Hafenviertel „Perkins Cove“ und dem „Marginal Way“ entlang der Küste mit tollen Ausblicken auf den Atlantik bietet Ogunquit zahlreiche Lokalitäten, in denen sich sowohl homo- als auch heterosexuelle Besucher gerne aufhalten. Den berühmten Maine Hummer genießen Urlauber fangfrisch im rustikalen Lobster Imbiss. Für stilvolle, gehobene Gaumenfreuden bitten die Sterneköche Clark Frasier and Mark Gaier zu Tisch.
Die preisgekrönten Besitzer des Restaurants „Arrows“ wurden kürzlich von der James Beard Foundation als beste Köche des Nordostens ausgezeichnet (www.gayogunquit.com/index.php).
Ebenso stilvoll wie auch lebendig ist die Stadt Portland mit seinen ausgezeichneten Restaurants im alten Hafenviertel „Old Port“, den Shopping- sowie Ausflugsmöglichkeiten, wie z.B. eine Whale Watching oder Sunset Lighthouse Cruise (www.visitportland.com).
Vermont
Wen es in die weiten Wälder der Green Mountains nach Vermont zieht, der wird auch hier das passende Angebot finden. Die Vermont Gay Tourism Association bietet schwulen und lesbischen Reisenden auf ihrer Website eine umfangreiche Auswahl an touristischen Angeboten, bei denen sowohl Homo- als auch Heterosexuelle das Urlaubsbild bestimmen und Erholung finden. In Waterbury leiten Association-Mitglied Willie Docto und sein Partner Greg Trulson die im Adirondack-Stil gehaltene „Moose Meadow Lodge“. Das Bed & Breakfast liegt nur einen Katzensprung vom idyllischen Lake Champlain entfernt. In der Umgebung locken unter anderem die Eisfabrik von Ben & Jerry´s in Waterbury, das Morgan Horse National Museum in Shelburne sowie der Ort Stowe mit Seilbahnfahrten (www.vermontgaytourism.com).
54 Blaue Flaggen wehen dieses Jahr an Zyperns Stränden. Das international anerkannte Gütesiegel umfasst neben Wasser- und Strandqualität den aktiven Umweltschutz vor Ort sowie Sicherheit und Services.
Entlang der gesamten Küstenlinie vom Nordwesten bis Südosten befinden sich die ausgezeichneten Strände.
Entdecken Sie ihren Strand unter www.blueflag.org oder www.visitcyprus.com
Die Schuldenkrise trifft auch den griechischen Tourismusbereich. Die Beschäftigen wollen sich in diesem Monat ebenfalls gegen den Sparkurs der Regierung in Athen wehren. Etwa jeder fünfte Grieche ist in der Tourismusindustrie beschäftigt.
am 30. Juni soll für 24 Stunden die Arbeit niedergelegt werden.
“Es ist nicht unsere Absicht, mehrmals zu streiken.
Aber wir werden es tun, wenn unsere Probleme nicht gelöst werden.”
Bulgarien verzeichnet seit einigen Monaten eine starke Zunahme von Masern-Infektionen. Dies berichten Medien unter Berufung auf die bulgarischen Gesundheitsbehörden und das Düsseldorfer Centrum für Reisemedizin. Besonders betroffen sind die im Zentrum beziehungsweise im Norden des Landes gelegenen Regionen Pasardjik, Vraca und Plovdiv. Insgesamt wurden den Meldungen zufolge seit Beginn des Jahres 20.000 Fälle gemeldet.
Auch Erwachsene können an Masern erkranken und schwerere Krankheitsverläufe sind nicht auszuschließen. Daher raten reisemedizinische Institute allen Ungeimpften und Personen, die nicht durch eine frühere Erkrankung bereits immunisiert sind, bei Reisen in ein Risiko-Gebiet zu einer Schutzimpfung.
