Archive for August, 2010
Bei einem Anschlag mit Molotov-Cocktails in einer Strandbar in Cancun sind am 31. August frühmorgens (Ortszeit) acht Menschen ums Leben gekommen. Die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Quintana Roo vermutet die Hintermänner des Anschlags im Drogenmilieu.
Seit Jahren unternimmt die mexikanische Regierung große Anstrengungen im Kampf gegen die Drogenkriminalität im Lande. Insbesondere der Norden Mexikos und das Grenzgebiet zu den USA waren in den letzten Jahren Schauplatz von gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Staatsorganen und den Drogenbanden einerseits und zwischen den Banden andererseits. Grundsaetzlich haben diese Auseinandersetzungen zu einer Verschlechterung der Sicherheitslage im gesamten Land geführt.
Derzeit gilt der letztmalig am 28. Mai 2010 aktualisierte Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes, in dem es wörtlich heißt:
„Die Kriminalität stellt in Mexiko ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. … Immer wieder sind auch Polizeikräfte bzw. uniformiertes Sicherheitspersonal an Straftaten beteiligt. Den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen staatlichen Sicherheitskräften und der Organisierten Kriminalität sowie der Drogenbanden untereinander sind im vergangenen Jahr mehr als 6.000 Menschen zum Opfer gefallen. Die Gewalt ist besonders ausgeprägt in den nördlichen Bundesstaaten an der Grenze zu den Vereinigten Staaten von Amerika und den dort gelegenen Großstädten wie Tijuana, Ciudad Juarez, Reynosa und Chihuahua, aber keineswegs auf diese beschränkt.“
Am 28. August ist der seit vielen Jahrhunderten inaktive Sinabung-Vulkan im Norden Sumatras ausgebrochen. Nach weiteren Eruptionen in den letzten Stunden riefen die Behörden die im unmittelbaren Umkreis des Vulkans lebende Bevölkerung zum Verlassen ihrer Häuser auf. Eine Aschewolke hat mittlerweile auch die circa 70 Kilometer entfernte Stadt Medan erreicht, der Flugverkehr nach Medan konnte bisher jedoch aufrecht erhalten werden.
Die Inseln Java, Bali und Lombok sowie das auf der anderen Seite der Straße von Malakka gelegene Malaysia mit der Hauptstadt Kuala Lumpur sind bisher nicht von der Aschewolke betroffen.
Auf dem Weg von Teheran nach Düsseldorf musste eine Maschine der privaten iranischen Fluggesellschaft Mahan Air in Istanbul notlanden. Laut Medienberichten soll das linke Triebwerk der Maschine ausgefallen sein.
Die rund 200 Passagiere blieben unverletzt. Die Notlandung und einen Schaden am Triebwerk wollte Mahan Air nicht bestätigen. Eine Sprecherin des Düsseldorfer Flughafens sagt: “Wir haben die Information, dass die Maschine aufgrund eines technischen Defekts zwischenlanden musste.”
Die Landung in der Türkei verlief ohne Probleme. Die Passagiere sollen in Istanbul auf eine Ersatzmaschine warten. Sie werden am Abend in Düsseldorf erwartet.
Es ist eine Horrorgeschichte, die der 53-Jährige gestern Nachmittag in einem Telefonat mit der Eichstätter Redaktion des DONAUKURIER erzählt.
“Wie ein schlechter Horrorfilm. Nur mit einem selbst als Hauptdarsteller – und kein Knopf zum Abstellen.” Der ehemalige TV-Journalist, der 1999 auf Sri Lanka das Kinderdorf Little Smile gründete, ist hörbar angeschlagen: Im Gefängnis hat er sich eine Lungenentzündung zugezogen, auch nervlich und psychisch ist er am Ende: “Ich habe Morddrohungen erhalten, aber ich werde nicht schweigen. Ich weiß, dass die mich umbringen wollen. Aber wenn sie das tun, dann sollen sie wenigstens nicht einfach so davonkommen.” Und vielleicht ist eine massive Einmischung der Politik und der Öffentlichkeit auch der beste Schutz in seinem Fall.
Seit elf Jahren setzt sich Kreitmeir für die Armen des Landes ein. Mit Rat und Tat: Er gibt Waisenkindern ein Zuhause, verschafft ihnen Nahrung und Bildung, finanziell unterstützt durch die verschiedensten Hilfsaktionen in seiner Heimat, etwa die “DONAUKURIER Vorweihnacht der guten Herzen” oder “Eichstätt hilft”. Er steht persönlich dafür ein, dass die Spendengelder auch tatsächlich den Bedürftigen zugute kommen und widersetzt sich immer wieder Korruptionsversuchen im Land – wie denen jenes Provinzministers, der ihm nun seinen Worten zufolge nach dem Leben trachtet. Unter anderem weil er, Kreitmeir, sich nicht auf illegale Grundstücksgeschäfte habe einlassen wollen.
Aber wie genau kam es nun zu dieser Verhaftung? “Wir waren gerade hundemüde auf dem Rückweg von einem Projekt”, berichtet Kreitmeir, “als wir von 30 Leuten einer Special Task Force abgepasst und regelrecht auseinandergenommen wurden. Dann haben die mir 1,8 Gramm Heroin untergeschoben und uns zur Polizeistation transportiert. Das war so offensichtlich fingiert. Mir war klar, dass das sehr, sehr eng wird.” Auch Kreitmeirs Sohn, der 23 Jahre alte Manuel, wurde festgenommen – und mit dem Tod bedroht für den Fall, dass Kreitmeir senior sich nicht “geständig” zeige. “In der selben Nacht haben die auch das Kinderdorf gestürmt, die Leute dort bedroht und alles mitgenommen, was sie wollten.”
Während ihr Mann in der Zelle Todesängste um sich selbst und seinen Sohn durchleidet, ist Ehefrau Elke daheim in Eichstätt einem Nervenzusammenbruch nahe: “Ich sitz permanent an drei Telefonen und versuche, Hilfe zu organisieren.” Es gehe darum, Öffentlichkeit zu schaffen und so das Leben ihres Mannes zu sichern. Der Berater des bayerischen Ministerpräsident Horst Seehofer, der Eichstätter Walter Eisenhart, bestätigt gestern Abend unserer Zeitung, dass Seehofer unverzüglich Bundesaußenminister Guido Westerwelle eingeschaltet habe. Mehr könne man derzeit noch nicht sagen, um diplomatische Verwicklungen zu vermeiden.
Auch die deutsche Botschaft in Sri Lanka kümmere sich engagiert um den Fall, versichert ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin nach Rücksprache mit seinen Kollegen in Sri Lankas Hauptstadt Colombo unserer Zeitung. “Wir stehen in Kontakt mit dem Betroffenen und mit seiner Familie. Sie werden von uns betreut.”
Michael Kreitmeir selbst befolgt den Rat, ab jetzt jede Nacht an einem anderen Ort zu schlafen. Er ist krank und psychisch angeschlagen – jedoch nicht gebrochen: “Wie kann man geradestehen für Spendengelder und das, was man jetzt fast zwölf Jahre im Leben getan hat, wenn man sich korrumpieren ließe oder Angst hätte? Ich kann nicht davonlaufen, nur weil es hier kriminelle Elemente gibt.” Er könnte das Land aber auch gar nicht verlassen: Sein Pass wurde beschlagnahmt. “Ich weiß nicht, wie es ausgeht. Es ist die Hölle.”
Wie so oft geht es um Geld und Gier und in diesem Fall auch um eine grenzenlose Menschenverachtung. Ein lokaler, tamilischer Minister wollte im Fruehjahr 50.000 Dachbleche im Gesamtwert von etwa 200.000 Euro von mir erpressen, wobei 20.000 nur auf dem Papier existieren sollten. Dieses Geld sollte direkt an ihn gehen. Die restlichen Dachbleche sollten medienwirksam fuer den Wahlkampf seines Onkels verwendet werden. Der Minister, der in der UVA- Provinz ausgerechnet auch noch fuer Kinder zustaendig ist, machte mir sehr deutlich, dass er mich und alles was ich geschaffen habe, zerstoeren koenne und wuerde, sollte ich nicht mit ihm arbeiten. Ich lehnte ab, worauf dieser Minister drohte:”Zuerst nehme ich dir dein Land weg, dann lass ich deine Kinder vergewaltigen und dann bist du dran!” Er habe nichts gegen mich persoenlich, das sei eben “business”.
Mit dem Übergang zu trockenerer Witterung hat sich die Lage in vielen Überschwemmungsgebieten Chinas in den letzten Tagen entspannt. In einigen Provinzen im Norden sowie einigen Bergregionen in der zentralchinesischen Provinz Sichuan kam es jedoch erneut zu starken Niederschlägen und Erdrutschen.
Vor diesem Hintergrund hat das Auswärtige Amt am 25. August seinen aktuellen Hinweis zu China aktualisiert und schreibt wörtlich:
„Starke Regenfälle haben in einigen Regionen Chinas Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. Besonders betroffen sind die Regionen um die Städte Zhouqu (Provinz Gangsu) und Ghongsha (Provinz Yunnan) sowie die Provinzen Qinghai, Liaoning und Jilin. Auch im Süden des Landes bleibt die Lage angespannt. Besonders betroffen sind die Präfekturen Beichuan, Mianyang und Wenchuan (Stadt Yingxiu) sowie die Großregionen Deyang (Stadt Mianzhu) und Dujinangyan (Stadt Longgchi). Reisen in diese Gegenden sind gegenwärtig nicht möglich.“
Bei der Landung in der Stadt Yichun im Nordosten Chinas ist eine Maschine der Regionalfluggesellschaft Henan Airlines am 24. August spätabends (Ortszeit) über die Landebahn geschossen und in Brand geraten. Jüngsten Informationen der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua kamen dabei 43 Menschen ums Leben.
Die Maschine vom Typ Embraer 190 war im circa 360 Kilometer südlich gelegenen Harbin gestartet. Harbin und Yichun liegen in der Provinz Heilongjiang, im äußersten Nordosten des Landes. Angaben über mögliche Unfallursachen liegen noch nicht vor.
Am 24. August morgens ist eine Turboprop-Maschine der nepalesischen Fluggesellschaft Agni Air in der Nähe des Flughafens von Kathmandu abgestürzt. Dabei kamen alle 14 Insassen der Maschine ums Leben, darunter auch mehrere Touristen aus den USA und Japan. Die Maschine befand sich auf einem regulären Flug nach Lukla, wo sie jedoch wegen schlechter Wetter- und Sichtverhältnisse nicht landen konnte. Nach jüngsten Berichten aus Nepal hatte die Maschine einen technischen Defekt, zudem gab es im Absturzgebiet heftige Regenfälle.
Bolivien: Nach intensiven Verhandlungen sind am 16. August abends die Streitigkeiten um den Grenzverlauf zwischen den Provinzen Oruro und Potosi sowie die Frage der Lage des geplanten internationalen Flughafens beigelegt worden. Die seit Anfang August anhaltenden Proteste sowie die Blockade aller wichtigen Verkehrswege im Umkreis von Potosi und Uyuni wurden mit sofortiger Wirkung beendet.
Ein Ambiente, wo einfach alles stimmt, ist der Garant für Ihre romantische Hochzeit. „Trauen Sie sich” zu zweit, im Kreis Ihrer Familie oder mit lieben Freunden. Mauritius, Seychellen, Malediven und Sri Lanka sind paradiesische Ziele, wo wir Sie mit ausgefallenen Hochzeitspaketen erwarten. Alles steht für Sie bereit! Genießen Sie anschließend Ihre Flitterwochen. Gehen Sie nicht nur auf Hochzeitsreise, sondern verreisen Sie, um zu heiraten.
Um 6.50 Uhr Ortszeit hat am 12. August ein Beben der Stärke 6,9 große Teile des ecuadorianischen Festlands erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag rund 170 km südöstlich der Hauptstadt Quito im Umkreis des aktiven Vulkans Tungurahua. Nach allen uns vorliegenden Berichten hat das Beben keine nennenswerten Schäden angerichtet, Menschen kamen nicht zu Schaden.
