Archive for August, 2010
Riesige Quallenschwärme haben an spanischen Mittelmeerstränden hunderten Schwimmern Verbrennungen zugefügt.
Seit Sonntag seien an drei Stränden der Costa Blanca 700 Menschen von den Tieren verletzt worden, teilte ein Vertreter der Stadt Elche am Mittwoch mit.
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Quallenplage an der Costa Blanca: Hunderte Verletzte an nur einem Tag - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
Seit Anfang August kommt es in der südbolivianischen Stadt Potosi zu Protesten und zur Blockade aller Zufahrtstraßen. Gründe dafür sind alte Grenzstreitigkeiten mit der Nachbarprovinz Oruro und die umstrittene Lage des geplanten internationalen Flughafens. In den letzten Tagen haben sich diese Proteste auch auf andere Teile des Bundesstaates ausgeweitet.
Im Gegensatz zur Situation im Bundesstaat Potosi ist die Lage in allen anderen Regionen im Hochland einschließlich dem bolivianischen Teil des Titicaca-Sees und La Paz ruhig.
In Reaktion auf die Ereignisse hat das Auswärtige Amt am 11. August seinen Sicherheitshinweis zu Bolivien wie folgt aktualisiert:
„Die Stadt Potosi ist seit dem 2. August 2010 von Demonstranten vollständig abgeriegelt (”bloqueo”). Seither wurden offenbar Reisende weder aus der Stadt heraus- noch hineingelassen. Ein Transit durch Potosi ist nicht möglich, eine weiträumige Umfahrung ebenfalls nicht. Noch sitzen dort viele Touristen fest. Da die Straßensperren aber auch weite Teile des Bundestaates Potosi betreffen, kann es auch an anderen Stellen zu Blockaden kommen. Nach Kenntnissen der Deutschen Botschaft ist derzeit auch die Touristengegend von Uyuni blockiert, wodurch u.a. die Treibstoffversorgung gefährdet ist. Auch die Grenzübergänge zu Chile und Argentinien könnten bald blockiert werden.“
Heftige Regenfälle in der Nacht zum 6. August haben in Teilen des indischen Himalaya und insbesondere in Ladakh Sturzfluten, Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. Die Schäden in der Region sind groß. Jüngsten Medienberichten zufolge gibt es noch immer viele Vermisste, die Zahl der Toten ist auf über 100 angestiegen. Während die über hohe Pässe führenden Verbindungsstraßen zwischen Ladakh und der Außenwelt weiterhin unterbrochen sind, konnte der Flugverkehr mittlerweile wieder aufgenommen werden.
Am 8. August hat das Auswärtige Amt auf die schweren Überschwemmungen in Ladakh reagiert und seinen Sicherheitshinweis zu Indien überarbeitet. Es rät nun dringend von Reisen in die Region ab und schreibt wörtlich:
„Wegen der durch starke Regenfälle verursachten Überschwemmungen und Erdrutsche in der Umgebung der Stadt Leh in Ladakh (Jammu und Kaschmir) wird von Reisen in diese Region bis auf Weiteres dringend abgeraten.“
Die USA erheben ab September eine Einreisegebühr in Höhe von 14 Dollar (umgerechnet rund 10,60 Euro) für europäische Touristen.
Der Betrag wird ab dem 8. September für alle Reisenden fällig, die kein Visum benötigen, wie das US-Heimatschutzministerium in Washington mitteilte. Dies trifft auf die meisten Deutschen und EU-Bürger zu.
Ein Check für die Flugangebote aller Anbieter wie eBookers und Opodo etc:
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Bei einem Angriff auf ein Lager in der Nähe der archäologischen Stätte von Caral in Peru wurden insgesamt 23 Touristen verletzt.
Ein holländischer Tourist erlitt schwere Schussverletzungen.
Caral ist eine der ältesten stadtähnlichen Siedlungen auf dem amerikanischen Kontinent. Sie liegt in Peru, etwa 200 km nördlich von Lima. Im Juni 2009 wurde Caral als Sacred City of Caral-Supe von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Siedlung wird jährlich von tausenden Touristen besucht.
Nach Polizeiangaben lagerte eine Gruppe von 23 Touristen am späten Donnerstag in der Nähe der Ausgrabungsstätte und wurde am frühen Freitagmorgen von acht maskierten Männern mit Gewehren angegriffen.
Die Diebe stahlen Geld, Handys, Kameras und andere persönliche Gegenstände. Während des Angriffs wurde der 48 Jahre alte Holländer Tjora Wolveda in das Knie und ins Gesicht geschossen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.
Peruanische Medien widerriefen inzwischen ihre Meldungen, dass der holländische Tourist seinen Verletzungen erlegen sei. Laut Erklärung der Behörden lagerte die Gruppe in einem Gebiet, welches als völlig desolate Gegend bezeichnet wird. Trotz Warnungen übernachteten sie in einer Zone, die für die allgemeine Öffentlichkeit nicht freigegeben war
Thai Airways International und Tiger Airways wollen zusammen eine Luftfahrtgesellschaft gründen, die sich auf Billigflüge spezialisieren soll.
Die neue Airline mit dem Namen “Thai Tiger” wird zu 51 Prozent der Thai Airways gehören.
Der Firmensitz von Thai Tiger wird Bangkok sein. Der Flugbetrieb soll im ersten Quartal 2011 aufgenommen werden. Geplant sind inländische und internationale Kurzstrecken-Direktflüge mit einer Dauer von weniger als fünf Stunden.
Nach einem weiteren Gespräch mit der griechischen Regierung haben die privaten Fuhrunternehmer ihren tagelangen Streik am 1. August beendet. Bereits am Vortag waren Lastwagen der griechischen Armee im Einsatz, um auch in entlegenen Regionen des Landes eine Grundversorgung mit Lebensmitteln und Treibstoff sicher zu stellen.
Nach dem Ende des Arbeitsausstandes ist zeitnah mit einer vollkommenen Normalisierung der Versorgungslage in Griechenland zu rechnen.
Da neue Streikaktionen unterschiedlicher Berufsgruppen auch in den nächsten Wochen nicht auszuschließen sind, beobachten wir die Lage weiterhin sehr aufmerksam. Bei Bedarf werden wir alle für eine möglichst reibungslose Durchführung unserer Reisen erforderlichen Maßnahmen ergreifen.
In den Waldbrandgebieten Russlands zeichnet sich keine Entspannung ab. Jüngsten Meldungen zufolge sind derzeit vor allem die circa 400 Kilometer östlich von Moskau gelegene Region um Nischni Nowgorod und die rund 500 Kilometer südlich der Hauptstadt gelegene Region um Woronesch betroffen. Trotz massiven Einsatzes der Feuerwehren hat sich die Lage auch in der Umgebung von Moskau nicht grundlegend entspannt. Die in das Stadtgebiet von Moskau eindringenden Rauchschwaden führen seit heute Morgen erneut zu Sichtbehinderungen und einer deutlich erhöhten Konzentration von Schadstoffen in der Luft.
Da in den nächsten Tagen kein Umschwung zu kühlerer und feuchterer Witterung zu rechnen ist, sind auch in den nächsten Tage neue Brände und eine mögliche Belästigungen durch die anhaltende Rauchentwicklung nicht auszuschließen.
Nach intensiver Recherche ergibt sich fuer uns folgendes aktuelles Bild: Von der Rauchentwicklung sind vor allem Vororte der Metropole betroffen, im Stadtzentrum kommt es nur temporär und vor allem in den Morgenstunden zu Geruchsbelästigungen. Auch im circa 220 Kilometer nordöstlich von Moskau gelegenen Susdal hat sich die Luftqualität seit dem 1. August deutlich verschlechtert.
