Nach Nordgriechenland sind nun auch in Rumänien erste Fälle von West-Nil-Fieber bestätigt worden. Das Düsseldorfer Centrum fuer Reisemedizin (CRM) meldet aktuell 80 Verdachtsfälle, sieben Erkrankungen und zwei Todesfälle.
Der Erreger des eigentlich in den Tropen und Subtropen beheimateten West-Nil-Fiebers wird von Mücken übertragen. Da es keine Impfung gegen das Virus gibt, empfehlen Ärzte konsequenten Mückenschutz.
In seinem am 2. September aktualisierten Medizinischen Hinweis zu Rumänien greift das Auswärtige Amt das Thema auf und schreibt wörtlich:
“In Rumänien kommt es vereinzelt zu Ausbrüchen von West-Nil-Fieber, einer von Viren hervorgerufen und von Muecken auf den Menschen übertragbare Erkrankung. Sie kann zu einer Entzündung des Gehirns (Enzephalitis), in schweren Fällen aber auch zum Tod führen. Eine Schutzimpfung oder eine spezifische Behandlung gibt es nicht, man sollte sich gegen Mückenstiche - beispielsweise mit langärmeliger Kleidung oder der Verwendung von Repellentien - schützen”