Nachrichten

23rd Mai
2011
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Der Ausbruch des Vulkans Grimsvötn auf Island geht unvermindert weiter, in den letzten Stunden gab es keine Änderung in der Intensität der Eruptionen. Die Höhe der Eruptionswolke über der Ausbruchstelle blieb während des Vormittags unverändert bei bis zu 10.000 Metern. Im Süden Islands hat sich der Ascheniederschlag deutlich verstärkt, die südliche Ringstraße musste im Abschnitt zwischen Vik und Höfn an einigen Stellen erneut für den Verkehr gesperrt werden.

Eine Aschewolke bedeckt weiterhin große Teile Islands und erstreckt sich derzeit über den Nordatlantik in Richtung Grönland sowie in einem weiten Bogen nördlich von Skandinavien Richtung Spitzbergen. Aufgrund der derzeit über Island herrschenden Windverhältnisse zeichnet sich jedoch eine Entspannung der Situation an den isländischen Flughäfen ab. Der im Norden Islands gelegene Flughafen von Akureyri hat am 23. Mai mittags seinen Betrieb wieder aufgenommen, am Abend soll auch der internationale Flughafen von Keflavik wieder teilweise geöffnet werden.

Nach wie vor ist nicht absehbar, welche Auswirkungen der Ausbruch auf den Luftverkehr über dem Nordatlantik und in Nordwesteuropa haben wird. Die europäische Flugsicherungsbehörde Eurocontrol geht unverändert davon aus, dass es in den nächsten 24 Stunden außerhalb von Island zu keinen großflächigen Beeinträchtigungen des europäischen Luftverkehrs kommen wird.

20th Mai
2011
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In Italien sind von Samstag, dem 21.Mai ab 21 Uhr bis Sonntag, dem 22.5. bis 21 Uhr Streikmassnahmen der Bahn angekuendigt. Nach allen uns derzeit vorliegenden Informationen sind die internationalen Züge davon nicht betroffen. Auch werden ein Grossteil der Mittel-und Langstreckenzüge im nationalen Verkehr regulär fahren.

16th Mai
2011
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Am 15. Mai, dem sogenannten „Nakba-Tag“, ist es an den Grenzen zu Syrien, zum Libanon sowie zum Gaza-Streifen zu schweren Ausschreitungen gekommen. Auch von einigen israelischen Militärsperren im Westjordanland und in Ostjerusalem wurden Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und israelischen Sicherheitskräften gemeldet. Am „Nakba-Tag“ erinnern die Palästinenser an die Flucht und Vertreibung von Hunderttausenden Arabern nach der Staatsgründung Israels am 14. Mai 1948.

Erstmals seit Jahrzehnten durchbrachen Tausende Demonstranten von Syrien aus die israelischen Grenzabsperrungen auf den Golanhöhen. Israelische Grenzsoldaten eröffneten das Feuer auf die Demonstranten, Medienberichten zufolge kamen allein dort mindestens zehn Menschen ums Leben. Tote gab es auch an der Grenze zum Libanon bei Marun al Ras, wo Palaestinenser ebenfalls versuchten, die israelischen Grenzbefestigungen zu stürmen.

Bereits am 15. Mai morgens ereignete sich in einem Wohnviertel von Tel Aviv ein Zwischenfall: Bei dem Aufprall eines von einem arabischen Fahrer gesteuerten Lkws auf eine Gruppe von Pkws wurde eine Person getoetet und mehrere verletzt. Derzeit ermittelt die Polizei, ob es sich um einen Anschlag handelte.

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16th Mai
2011
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Ein Erdbeben der Stärke 6.0 nach Richter hat am 13. Mai abends (Ortszeit) in Costa Rica das Zentraltal mit der Hauptstadt San Jose und Teile der Pazifikküste erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag circa 25 Kilometer südwestlich von San Jose.

Allen uns vorliegenden Berichten zufolge entstanden nur geringe Sachschäden, es gab keine Toten oder Verletzten.

16th Mai
2011
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Ljubljana - Beim Unfall eines Busses mit Teenagern aus Deutschland sind in Slowenien mindestens sechs Menschen verletzt worden. Der Unfall habe sich am frühen Montagmorgen auf einer Straße zwischen der slowenischen Hauptstadt Ljubljana und der Stadt Kranj ereignet, teilte die Polizei mit. Der Bus sei aus bislang unbekanntem Grund von der Straße abgekommen und habe sich überschlagen.

Nach Angaben von Ärzten wurden nach dem Unfall 29 Passagiere in ein Krankenhaus in Ljubljana gebracht. Drei Teenager und drei Erwachsene mussten zur Behandlung im Krankenhaus bleiben. Die anderen Personen hätten leichte Blessuren erlitten.

An Bord waren insgesamt 41 Passagiere, die meisten davon im Teenageralter. Die Reisenden waren auf dem Weg von Deutschland nach Kroatien. Ziel der Tour war nach nach Angaben des TV-Senders RTVSLO die kroatische Insel Krk. Der Bus soll aus Bayern stammen.

Spiegel

14th Mai
2011
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New Orelans - Die US-Behörden haben sich am Samstag auf eine Öffnung eines Entlastungskanals vorbereitet, mit dem der Druck von den Deichen des Mississippi genommen werden soll. Der Kanal könne geöffnet werden, um das Hochwasser von den Großstädten an den Ufern des Flusses fernzuhalten, erklärte das US Army Corps of Engineers. Die Großstädte Baton Rouge und New Orelans drohten sonst überflutet zu werden, sagte Russel Honore, der den Militäreinsatz nach dem Hurrikan “Katrina” im Jahr 2005 geleitet hatte, auf CNN.

Sollte der Kanal geöffnet werden, wird ein Gebiet mit mindestens 24.000 Einwohnern und 13.000 Gebäuden überschwemmt werden.

weiterlesen im Spiegel

29th April
2011
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Die innenpolitische Situation in Tunesien hat sich in den letzten Wochen weiter beruhigt. Eine überparteiliche Kommission erarbeitet derzeit die Regeln für die am 24. Juli geplanten demokratischen Wahlen. Das öffentliche Leben hat sich insbesondere in den Ballungszentren normalisiert. Dennoch finden nach wie vor in Tunis sowie in anderen Städten des Landes meist friedlich verlaufende Protestkundgebungen verschiedener politischer Gruppierungen, Berufszweige und Gewerkschaften statt. Vor dem Hintergrund der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Lage großer Schichten der Bevölkerung sowie einer unverändert hohen Arbeitslosigkeit sind weiterhin lokale Straßenblockaden, Streiks, Besetzungen von Fabriken und daraus resultierende Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften nicht auszuschließen.

Aufgrund der insgesamt stark verbesserten Sicherheitslage hat das Auswärtige Amt am 26. April seinen Sicherheitshinweis deutlich entschärft. Das Amt rät nun auch nicht mehr von Reisen in das westliche Hinterland Tunesiens ab und schreibt wörtlich:

„In der Hauptstadt Tunis und dem gesamten Küstenbereich im Norden und Osten des Landes hat sich die Sicherheitslage weitgehend stabilisiert. Auf Djerba ist die Lage sicher geblieben. Es ist allerdings – im Vergleich zu früher – mit erhöhter Kleinkriminalität zu rechnen; außerhalb der Hotelanlagen wird deshalb zu erhöhter Vorsicht, insbesondere im Hinblick auf Diebstähle, geraten. Menschenansammlungen sollten weiterhin gemieden werden.

Reisen in die westlichen Gebiete nahe der algerischen Grenze bei Thala und Kasserine sollten nur im Rahmen organisierter Touren durchgeführt werden.

Auf eine derzeit verhängte nächtliche Ausgangssperre in der Gegend um Gafsa wird hingewiesen. Man sollte sich vor Ort über die aktuelle Lage informieren.

Das Auswärtige Amt rät – wie in allen Ländern der Region – unabhängig von der weiteren Lageentwicklung auch weiterhin bei Aufenthalten in Tunesien grundsätzlich zu erhöhter Aufmerksamkeit. Es weist insbesondere auf die Gefahren bei Reisen in die Sahara im nahen Grenzgebiet zwischen Tunesien, Algerien und Libyen hin; besonders im weit südwestlich des Chott el Jerid an der algerischen Grenze gelegenen Gebiet. Von Reisen in die von den tunesischen Behörden dort ausgewiesenen Sperrgebiete wird weiter dringend abgeraten.“

28th April
2011
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Der Deutsche Reiseverband (DRV) steht vor einer Zerreißprobe. Nach Informationen unserer Redaktion fühlen sich rund 2000 deutsche Reisebüros von ihrem wichtigsten Dachverband nicht mehr ausreichend vertreten und bereiten die Gründung einer alternativen Interessenvertretung vor.

“Wir planen am 11. September eine zentrale Informationsveranstaltung in Köln, auf der wir über die Alternativen informieren wollen”, bestätigte gestern Timo Iserlohe. Der 37-Jährige betreibt ein Reisebüro in Dortmund und ist gemeinsam mit Marjia Linnhoff Organisator der DRV-Opposition. Linnhoff ist Inhaberin eines Reisebüros in Iserlohn.

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27th April
2011
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Seit dem 26. April hat der etwa 130 Kilometer südlich der Hauptstadt Quito in Ecuador gelegene Tungurahua-Vulkan seine Aktivität deutlich verstärkt. Vulkanologen befürchten, dass ein erneuter kräftiger Ausbruch unmittelbar bevorsteht. In Reaktion auf diese Entwicklung haben die ecuadorianischen Behörden fuer die Region rund um den Vulkankegel die Alarmstufe „orange“ ausgerufen und begonnen, Bewohner der umliegenden Dörfer zu evakuieren. Bislang sind keine Personen zu Schaden gekommen, der Flugbetrieb auf den internationalen Flughäfen von Quito und Guayaquil verläuft bisher ohne Einschränkungen.

In seinem am 27. April aktualisierten Sicherheitshinweis informiert das Auswärtige Amt über den bevorstehenden groeßeren Ausbruch des Tungurahua und schreibt wörtlich:

„Die ecuadorianischen Behoerden haben in der Region des Vulkans Tungurahua die Evakuierung von mehreren Dörfern angeordnet, da von einem bevorstehenden Ausbruch ausgegangen werden muss. Reisende werden gebeten, die lokale Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen und den Weisungen der Sicherbehörden Folge zu leisten. Auch in der Region des Vulkans Reventador wird zu besonderer Vorsicht geraten.“

24th April
2011
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Tragisches Unglück: Nach einem Sturz in den Arktischen Ozean ist eine britische Kreuzfahrttouristin gestorben. Die 73-Jährige war von einer Krankentrage ins Meer gestürzt, als sie von einem Kreuzfahrtschiff auf ein Boot mit Sanitätern gebracht wurde, wo sie nach inneren Blutungen behandelt werden sollte.

Artikel komplett in RP-Online

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