Nachrichten

29th Juli
2010
written by admin

Bei einem bewaffneten Raubüberfall auf ein im Massai-Mara-Schutzgebiet gelegenes privates Zeltcamp ist Anfang dieser Woche ein kenianischer Tourist ums Leben gekommen, zwei weitere Kenianer wurden verletzt. Es handelt sich um den ersten Vorfall dieser Art im Schutzgebiet seit Jahren.

In Reaktion auf diesen Überfall hat das Auswärtige Amt am 28. Juli seinen Sicherheitshinweis zu Kenia wie folgt aktualisiert:

“Eine erhöhte Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen zu werden, besteht in den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias sowie in der Küstenregion nördlich von Malindi und auf den Reiserouten auf dem Landweg in die Nordostprovinz sowie in die nördliche Küstenprovinz. … Sporadisch werden kriminelle Aktivitäten im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania in den Regionen Massai Mara, des Natron-Sees, Namanga und des Amboseli-Parks gemeldet. Individualtouristen, die die Nationalparks ohne Reisegruppenbetreuung besuchen, sollten in den vorhandenen Lodges oder auf bewachten Campingplätzen übernachten. Bei der Auswahl von Unterkünften wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, auf angemessene Sicherheitsvorkehrungen zu achten. …“

28th Juli
2010
written by admin

Die Aufarbeitung der traurigen Ereignisse während der Love Parade bestätigt wieder einmal alle meine Vorurteile:

Wenn ein Schuldiger bezeichnet werden muss ist dies natürlich ein selbständiger Kaufmann und keinesfalls ein Beamter.

Rainer Schaller sieht sich nun einem unüberwindlichen Berg an Kommunal- und Landesbeamten gegenüber, die sich gegenseitig entlasten werden bis die alleinige Verantwortung bei ihm liegt.

Dieser Staat sollte endlich Haftung für Beamte mit den gleichen Konsequenzen wie für Unternehmer einführen.  Nicht nur für dieses Ereignis.

27th Juli
2010
written by admin

Heftige Regenfälle haben in Teilen Chinas zu einem massiven Anstieg der Pegelstände vieler Flüsse und zu großflächigen Überschwemmungen geführt. In einigen Berggebieten Süd- und Südwestchinas kam es zu Erdrutschen.

Jüngsten Medienberichten zufolge kamen dabei in den letzten Wochen mehr als 1000 Menschen ums Leben. Meteorologen rechnen für weite Teile Chinas auch in den nächsten Tagen mit anhaltenden Regenfällen.

Am Drei-Schluchten-Damm hat sich die Lage seit dem 25. Juli wieder leicht entspannt. Teile von Chongqing und die Stadt Wuhan, die circa 400 Kilometer flussabwärts vom Damm entfernt liegt, stehen aber nach wie vor unter Wasser. Kreuzfahrten durch die Schluchten des Jangzi sind trotz des Hochwassers möglich. Wegen der Überflutung des Hafens von Chongqing und der Schleusen bei Yichang finden diese jedoch auf leicht verkürzter Route zwischen Maoping und Fengdu statt.

Deutlich gestiegen sind auch die Pegelstaende am Gelben Fluss. Der Zugang zu den direkt am Fluss gelegenen Longmen-Grotten in Luoyang musste vor kurzem bis auf Weiteres gesperrt werden.

27th Juli
2010
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Der Kasseler Reiseveranstalter Kultours hat gestern beim Amtsgericht Kassel einen Insolvenzantrag gestellt. Das bestätigte Reinhold Kilbinger, Sprecher des Gerichts. Für Christine Goebel aus Espenau und weitere Kunden, die bei Kultours im Glockenbruchweg in Niederzwehren eine Reise gebucht und bereits bezahlt haben, kann das bedeuten, dass sie ihr Geld nie wieder sehen.

HNA

19th Juli
2010
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Im indischen Unionsstaat West-Bengalen ist in der Nacht zum 19. Juli ein Expresszug mit einem in einem Bahnhof haltenden Personenzug zusammengestoßen. Bei dem Unglück, das sich 200 Kilometer nördlich von Kolkata ereignete, kamen mindestens 50 Menschen ums Leben. Angaben über mögliche Ursachen wurden bisher nicht bekannt, ein Anschlag kann nach Informationen der indischen Behörden jedoch ausgeschlossen werden.

15th Juli
2010
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Rund um die alljährlich Mitte Juli stattfindenden Gedenkmärsche des protestantischen Oranier-Ordens ist es in Belfast wieder zu schweren Krawallen zwischen radikalen katholischen Gegendemonstranten und der Polizei gekommen. Schwerpunkt der Unruhen in der Nacht zum 15. Juli war das mehrheitlich von Katholiken bewohnte Stadtviertel Ardoyne. Die jüngsten Proteste haben am 11. Juli begonnen und flammen seitdem jede Nacht erneut auf. Medienberichten zufolge wurden bisher Dutzende Polizisten und Demonstranten verletzt.

Vertreter der an der nordirischen Regionalregierung beteiligten katholischen und pro-irischen Sinn-Fein-Partei verurteilten die gewalttätigen Auseinandersetzungen. Dennoch haben die Proteste zusammen mit mehreren in den letzten Monaten gegen Sicherheitskräfte verübten Anschlägen zu einer Verschärfung des innenpolitischen Klimas in Nordirland geführt.

In seinem am 2. Juli aktualisierten Reisehinweis zu Nordirland informiert das Auswärtige Amt ueber die zunehmende Gewaltbereitschaft radikaler pro-irischer Gruppen und schreibt wörtlich:

„Trotz der Bildung einer gemeinsamen Regierung von Democratic Unionist Party (DUP) und Sinn Féin im Mai 2007 und einer zunächst deutlichen Entspannung der Sicherheitslage, kam es 2009 sowie 2010 zu gravierenden Anschlägen republikanischer Extremisten in Nordirland. Diese haben zur Folge, dass die nordirische Polizei sowie die die Situation in Nordirland überwachende „Independent Monitoring Commission“ von der höchsten Gefährdungslage seit sieben Jahren ausgehen. Die Koalition zwischen DUP und Sinn Féin und der Friedensprozess als solches sind jedoch nicht gefährdet.“

Irland als Reiseland ist dadurch nicht betroffen.

12th Juli
2010
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Bei zwei schweren Anschlägen in Kampala sind am 11. Juli abends nach Angaben der ugandischen Polizei mehr als 60 Menschen ums Leben gekommen. Zwei Sprengsätze explodierten während der Übertragung des WM-Endspiels in einem äthiopischen Restaurant und einem Rugby-Club.

Unbestätigten Medienberichten zufolge explodierte ein dritter Sprengsatz in einem Vorort der Hauptstadt. Ein Bekennerschreiben liegt bisher noch nicht vor. Die ugandischen Behörden gehen jedoch davon aus, dass eine radikal-islamische Terrorgruppe aus Somalia für die Anschläge verantwortlich ist. Uganda beteiligt sich mit einem Kontingent an den Friedenstruppen der Afrikanischen Union in der somalischen Hauptstadt Mogadischu. Zudem ist Uganda an der Ausbildung somalischer Regierungstruppen beteiligt.

Aktuell gilt der letztmalig am 22. April 2010 aktualisierte Reisehinweis des Auswärtigen Amtes, in dem das Amt über eine allgemeine terroristische Gefährdung in Uganda informiert und wörtlich schreibt:

„Angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern dieser Region, auch in Uganda zu erhöhter Vorsicht geraten.“

8th Juli
2010
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Die griechischen Gewerkschaften haben für den 8. Juli erneut zu Streiks aufgerufen. Betroffen sind vor allem der Flug- und Fährverkehr sowie öffentliche Busse und Bahnen.

Weitere Streikaktionen in Griechenland sind auch weiterhin nicht auszuschließen.

6th Juli
2010
written by admin

Neben der Verschärfung seines Sicherheitshinweises zu Nordirland hat das Auswärtige Amt am 2. Juli auch seinen Sicherheitshinweis zu Großbritannien aktualisiert. Es informiert einerseits über die seit Januar 2010 im gesamten Land bestehende zweithöchste Terrorwarnstufe „severe“, andererseits über eine deutlich gestiegene Anschlagsgefahr in Nordirland und schreibt wörtlich:

„Die Sicherheitsvorkehrungen bleiben landesweit auf sehr hohem Niveau. Die britischen Behörden warnen vor terroristischen Anschlägen im Vereinigten Königreich. Seit Januar 2010 besteht in Großbritannien auf Empfehlung des „Joint Terrorism Analysis Centre“ die zweithöchste Terrorwarnstufe „severe“, d.h. mit terroristischen Anschlägen muss mit hoher Wahrscheinlichkeit jederzeit gerechnet werden. Daher werden Landsleute sowie Reisende zu besonderer Wachsamkeit aufgerufen. Die zuständigen Stellen haben in hohem Maße Vorsorge getroffen und die Bevölkerung in öffentlichen Erklärungen über ihre Sicherheitsvorkehrungen unterrichtet.

Nordirland: Trotz der Bildung einer gemeinsamen Regierung von Democratic Unionist Party (DUP) und Sinn Féin im Mai 2007 und einer zunächst deutlichen Entspannung der Sicherheitslage, kam es 2009 sowie 2010 zu gravierenden Anschlägen republikanischer Extremisten in Nordirland. Diese haben zur Folge, dass die nordirische Polizei sowie die die Situation in Nordirland überwachende „Independent Monitoring Commission“ von der höchsten Gefährdungslage seit sieben Jahren ausgehen. Die Koalition zwischen DUP und Sinn Féin und der Friedensprozess als solches sind jedoch nicht gefährdet.“

4th Juli
2010
written by admin

Die Schweiz erhöht ihren Beitrag an das Hilfswerk des Kinderarztes Beat Richner in Kambodscha um einen Drittel. Für 2011 erhalten die Spitäler neu vier statt drei Millionen Franken.

Die Resultate der privaten Stiftung Kantha Bopha seien überzeugend, begründet das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheit (EDA) die Erhöhung. Mittlerweile behandeln Richners Spitäler 80 Prozent der kranken Kinder Kambodschas, wie  Sprecher Georg Farago eine entsprechende Meldung der “NZZ am Sonntag” bestätigte

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