Nachrichten

20th April
2011
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In seinem am 20. April aktualisierten Sicherheitshinweis zu Paraguay schreibt das Auswärtige Amt wörtlich:

„Derzeit herrscht in Paraguay eine Dengue-Epidemie. Das Parlament hat aus diesem Grund am 14. April den nationalen Notstand ausgerufen. Es wird dringend angeraten, sich mit den Schutzmaßnahmen vor Dengue vertraut zu machen.“

Da es gegen das von tagaktiven Mücken übertragene Dengue-Fieber keinen Impfstoff gibt, raten das Auswärtige Amt und die tropenmedizinischen Institute in den betroffenen Gebieten zu konsequentem Mückenschutz. Dazu zählen das Tragen von geschlossener Kleidung und das Auftragen von Mückenschutzmitteln an freien Körperstellen. Das Auswärtige Amt rät jedoch nicht von einer Reise nach Paraguay ab.

20th April
2011
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SPANIEN:   Ein offensichtlich geistig verwirrter Obdachloser hat am 19. April in der Krypta der Basilika der Sagrada Familia in Barcelona einen Brand gelegt. Mehrere hundert Kirchenbesucher mussten evakuiert werden, vier Bauarbeiter erlitten Rauchvergiftungen.

Die in der Krypta befindliche Sakristei wurde erheblich beschädigt, sie ist bis auf Weiteres für Besucher gesperrt. Die Basilika selbst hat jedoch nur geringfügige Schäden erlitten und kann weiterhin besucht werden.

20th April
2011
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Am 19. April abends ist es in mehreren Städten der Türkei zu Demonstrationen und Ausschreitungen gekommen. Der tuerkische Wahlrat hatte zuvor entschieden, prominente kurdische Politiker von den für Juni 2011 anberaumten Parlamentswahlen auszuschließen.

Am zentralen Taksim-Platz in Istanbul versammelten sich zunächst Tausende Demonstranten zu einem friedlich verlaufenen Sitzstreik, nach der Kundgebung kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei. Auch in mehreren Städten der Osttürkei, vor allem in Diyarbakir und Van, gab es Protestkundgebungen und Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften, die Tränengas und Wasserwerfer einsetzten.

Es ist derzeit schwer abzuschätzen, welchen Einfluss die jüngste Entscheidung des türkischen Wahlrats auf die Situation in den mehrheitlich von Kurden bewohnten Gebieten der Ost- und Suedosttürkei hat. Wir schließen nach momentanem Erkenntnisstand jedoch aus, dass sich mögliche Proteste gegen Ausländer oder  Touristen richten könnten.

Derzeit gilt der letztmalig am 10. März aktualisierte Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes, in dem das Amt wörtlich schreibt:
„Die Terrororganisation PKK kuendigte am 28.02.2011 in Abkehr von dem im August 2010 einseitig verkündeten Waffenstillstand an, sich “effektiver gegen Angriffe zu verteidigen”. Sie teilte auch mit, von Anschlägen ihrerseits abzusehen. Nach verschiedenen Anschlägen gegen Militär- und Polizeieinrichtungen, u.a. in Stadtteilen Istanbuls, befinden sich die Sicherheitsvorkehrungen landesweit unverändert auf hohem Niveau. Angesichts von Anschlagsdrohungen militanter Gruppierungen auch gegen nicht-militärische Ziele muss in allen Teilen der Türkei weiterhin von einer terroristischen Gefährdung ausgegangen werden. … Bezogen auf den Osten und Südosten des Landes liegen aktuell zwar keine konkreten Gefährdungshinweise für Touristen vor. Wegen der Aktivitäten der PKK sind jedoch Reisen in diesen Landesteil mit einem deutlich erhöhten Risiko behaftet. Weiterhin kommt es dort auch zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der PKK und türkischen Sicherheitskräften. So kamen bei Anschlägen in den südöstlichen Provinzen seit Ende Mai 2010 über 40 Soldaten ums Leben. Das türkische Militär unternimmt nach wie vor grenzüberschreitende Militäroperationen gegen PKK-Stellungen im Nordirak. …
Der türkische Generalstab hat sechs Gebiete in den Provinzen Siirt, Sirnak, Mardin und Hakkâri - insbesondere das Gebiet südöstlich von Hakkâri entlang der Grenze zum Irak (in den Bergen, um und zwischen Sirnak und Hakkari befinden sich mehrere Sperrzonen) sowie nordwestlich von Diyarbakir und südöstlich der Ortschaft Cizre (Dreilaendereck Türkei - Syrien - Irak) - zu zeitweiligen Sicherheitszonen und militärischen Sperrgebieten erklärt, deren Betreten bis auf Weiteres grundsätzlich verboten ist und die einer strengen Kontrolle unterliegen.“

19th April
2011
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Trotz des unverändert gewaltsamen Vorgehens der Sicherheitskräfte weiten sich die Proteste in Syrien aus. Nach Daraa, einigen Vororten von Damaskus, Latakia und anderen Küstenstädten hat sich in den letzten Tagen die zentralsyrische Stadt Homs zu einem weiteren Zentrum der Auseinandersetzungen entwickelt. In der Nacht zum heutigen 19. April haben Tausende Demonstranten einen zentralen Platz in der Großstadt besetzt. Polizei und Milizen sollen in den frühen Morgenstunden gewaltsam und unter Einsatz von Schusswaffen gegen die Demonstranten vorgegangen sein. Da die Medienberichterstattung aus Syrien derzeit sehr stark eingeschränkt ist, ist eine unabhängige Bestätigung der Ereignisse jedoch nicht möglich.

Präsident Assad hatte in den letzten Tagen erneut in allgemeiner Form erweiterte Reformen, ein Parteiengesetz und die Aussetzung der seit 1963 geltenden Ausnahmegesetze angekündigt. Eine Eindämmung des wachsenden Unmuts in Teilen der Bevölkerung scheint ihm jedoch immer weniger zu gelingen.

In Reaktion auf die Ausweitung der Proteste rät das Auswärtige Amt aktuell von nicht unbedingt erforderlichen Reisen nach Syrien ab. In seinem letztmalig am 13. April aktualisierten Sicherheitshinweis schreibt das Amt wörtlich: „Aufgrund der aktuellen Entwicklungen raet das Auswärtige Amt von nicht unbedingt erforderlichen Reisen nach Syrien ab. Das Auswärtige Amt rät bei Aufenthalten in Syrien — wie in allen Ländern der Region — zu erhhter Aufmerksamkeit. In Syrien ist es in jüngster Zeit in einigen Staedten erneut zu Demonstrationen und zum Teil auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. Erfahrungsgemäß kommt es dazu vor allem nach den Freitagsgebeten in der Nähe von Moscheen. Wo die Ausschreitungen auftreten, ist schwer vorherzusagen. An den letzten Wochenenden ist es besonders in der Region um die Stadt Daraa in der Nähe der jordanischen Grenze, in der Hafenstadt Lattakia und in der Stadt Duma nördlich von Damaskus sowie in der 155 km nördlich von Damaskus gelegenen Stadt Homs zu Demonstrationen mit Toten und Verletzten gekommen. Die Medienberichterstattung sollte aufmerksam verfolgt werden. Die Proteste waren bisher lokal begrenzt und richteten sich nicht gegen Ausländer. Reisenden wird dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden, diese keinesfalls zu fotografieren sowie besondere Vorsicht walten zu lassen.“

18th April
2011
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Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat für den Zeitraum vom heutigen Montag, 18. April, ab 14:00 Uhr bis Donnerstag, 21. April, 2:00 Uhr zu einem 60-stündigen Streik aufgerufen.

Betroffen sind ausschließlich Strecken von Privatbahnen. Zugverbindungen und Strecken der Deutschen Bahn sind von diesem Streik nicht betroffen.

Dienste der Privatbahnen bieten wir bei allen unseren Bahnanreise-Angeboten nicht an, außerdem gelten die „Rail&Fly“-Tickets der Deutschen Bahn nicht auf Strecken der betroffenen Privatbahnen. Trotzdem sind in Einzelfällen Auswirkungen auf den Fern- und Nahverkehr der Deutschen Bahn nicht ausgeschlossen.

Mit der Deutschen Bahn hat sich die GDL in der vergangenen Woche geeinigt, sodass auf den DB-Strecken keine weiteren Streikmaßnahmen durchgefuehrt werden.

31st März
2011
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Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat von Donnerstag, 31. März, 3.00 Uhr bis Samstag, 2. April, 2.00 Uhr zum Streik aufgerufen.

Betroffen sind Strecken mehrerer Privatbahnen, jedoch keine Strecken der Deutschen Bahn. Dennoch kann der Streik gegebenenfalls Auswirkungen auf den Fern- und Nahverkehr der Deutschen Bahn haben.

In den nächsten Tagen beginnen und enden Reisen von uns. Wir empfehlen allen unseren Kunden eine möglichst frühzeitige Anreise zum Ausgangspunkt der Reise zu wählen. Sowohl unsere „Rail&Fly“-Tickets, als auch die Bahnfahrkarten bei unseren Bahn- und Busreisen sind nicht zuggebunden, so dass alternative Zugverbindungen genutzt werden können.

Aufgrund laufender Tarif-Verhandlungen mit der GDL sind bei der Deutschen Bahn mindestens bis zum 12. April keine Streikmaßnahmen zu erwarten.

31st März
2011
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Von Donnerstag, 31. März, 21 Uhr bis Freitag, 1. April, 21 Uhr ist in Italien ein landesweiter Streik des Transportpersonals geplant.

Der internationale Tagesverkehr mit EC-Zügen auf der Strecke München - Brenner - Italien wird nach derzeitigem Stand nur bis und von Innsbruck stattfinden können; zwischen Innsbruck und Brenner ist ein Busersatzverkehr geplant. Der Nachtzug EN 485/484 München - Verona - Rom mit Kurswagen Venedig verkehrt planmäßig.
Genaue Informationen über die Streikmaßnahmen finden sich im Internet unter http://www.bahn.de/blitz/view/fernverkehr/uebersicht.shtml

27th März
2011
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In der südsyrischen Stadt Deraa, seit Tagen Zentrum der Protestbewegung, ist es heute zu neuen Auseinandersetzungen gekommen. Sicherheitskräfte eröffneten das Feuer auf Demonstranten, als diese eine Statue des Vaters von Präsident Assad in Brand steckten. Eine unabhängige Überpruefung der Opferzahlen ist bisher nicht erfolgt.

Die innenpolitischen Auseinandersetzungen konzentrieren sich somit weiterhin und unverändert auf Deraa. In anderen Teilen des Landes ist den Oppositionskraeften eine Mobilisierung größerer Bevölkerungsgruppen offenbar nicht gelungen.

In Reaktion auf die jüngsten Proteste hat Präsident Assad am 24. März abends die Freilassung der in den letzten Tagen verhafteten Oppositionellen, weitreichende politische Reformen, Gehaltserhöhungen für Staatsbedienstete, einen entschiedenen Kampf gegen die Korruption und eine unabhängige Untersuchung der Ereignisse in Deraa angekündigt.

Das Auswärtige Amt hat am 25. März vormittags seinen Sicherheitshinweis zu Syrien aktualisiert. Es nimmt keine Neubewertung der Sicherheitslage im Land vor und schreibt wörtlich:

„In vielen Staaten der arabischen Welt finden derzeit von breiten Bevölkerungsschichten getragene Protestaktionen statt.

Auch in Syrien ist es in jüngster Zeit in einigen Städten zu Demonstrationen und zum Teil auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen. Besonders in der Stadt Daraa in der Nähe der jordanischen Grenze ist es zu Demonstrationen mit Toten und Verletzen gekommen. Die Proteste waren bisher lokal begrenzt und richteten sich nicht gegen Ausländer. Reisenden wird dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden, diese keinesfalls zu fotografieren sowie besondere Vorsicht walten lassen. Darueber hinaus wird geraten, die Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen. Das Auswärtige Amt rät bei Aufenthalten in Syrien — wie in allen Ländern der Region — zu erhöhter Aufmerksamkeit.“

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24th Januar
2011
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Stand: 24. Januar 2011

Im Bereich der Gepäckausgabe im Ankunftstrakt des internationalen Moskauer Flughafens Domodedowo hat sich am 24. Januar nachmittags eine schwere Detonation ereignet. Ersten Informationen zufolge gab es eine größere Zahl von Toten und Verletzten. Die russischen Behörden gehen von einem Anschlag aus, alle Starts und Landungen internationaler Flüge wurden bis auf weiteres eingestellt.

3rd Januar
2011
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Ein Erdbeben der Staerke 7,1 nach Richter hat am 2. Januar abends Teile Zentralchiles erschüttert. Das Epizentrum lag circa 100 Kilometer nordwestlich der Stadt Temuco und etwa 600 Kilometer suüdlich der Hauptstadt Santiago de Chile. Medienberichten zufolge entstand nur geringer Sachschaden, es gab keine Toten oder Verletzten.

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