Reisesicherheit

5th Januar
2011
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In seinem Sicherheitshinweis vom 5. Januar greift das Auswärtige Amt die jüngsten Ereignisse rund um den Anschlag auf eine koptische Kirche in Alexandria auf, nimmt jedoch keine inhaltliche Neubewertung der Sicherheitslage vor. Das Amt informiert in unveränderter Form über die in Ägypten seit Jahren bestehende erhöhte Gefahr von terroristischen Angriffen, die sich in der Vergangenheit auch gegen touristische Einrichtungen richteten und schreibt wörtlich:

„In der Nacht vom 31. Dezember 2010 auf den 1. Januar 2011 wurde ein Anschlag auf eine koptische Kirche in Alexandria mit 23 Todesopfern und über 90 Verletzten veruebt. In der Folge kam es zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Mit Spannungen zwischen Demonstranten und der Polizei, insbesondere in Alexandria und stellenweise in den nördlichen Landesteilen, ist auch weiterhin zu rechnen. … In den letzten Jahren, zuletzt im Februar 2009, gab es in Ägypten Anschläge auf Hotels und Touristenziele. Die ägyptische Regierung unternimmt große Anstrengungen, um die Bevölkerung wie auch Touristen vor terroristischen Gewaltakten zu schützen. Landesweit ist eine hohe Polizeipräsenz vorhanden. Außerdem werden Touristenbusse und -züge durch Sicherheitskräfte begleitet. Alle Wegstrecken in Ägypten sind in regelmäßigen Abständen mit fest eingerichteten Kontrollposten versehen.“

22nd Dezember
2010
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In Reaktion auf die Beruhigung der innenpolitischen Lage hat die thailändische Regierung am 22. Dezember das Notstandsrecht für die Hauptstadt Bangkok und mehrere Provinzen in der Umgebung aufgehoben. Das Notstandsrecht war Anfang April 2010 verhängt worden, nachdem tagelange Großdemonstrationen und Straßenblockaden der oppositionellen „Rothemden“ das Regierungsviertel und einige zentrale Geschäfts- und Einkaufsstraßen in Bangkok lahmgelegt hatten.

Da Opposition und Regierung bisher jedoch keine grundlegende Einigung in den seit Jahren ungelösten politischen Fragen des Landes erzielen konnten, ist eine andauernde Lage-Entspannung derzeit nicht in Sicht. Vor diesem Hintergrund sind neue innenpolitische Auseinandersetzungen und Demonstrationen der verschiedenen Lager auch in Zukunft nicht auszuschließen.

Das Auswärtige Amt informiert in seinem am 22. Dezember aktualisierten Sicherheitshinweis über die Aufhebung des Ausnahmezustands und schreibt dazu wörtlich:

„Nach dem Ende der Demonstrationen der Rothemden Ende Mai hat sich die Situation in Bangkok  und in den Provinzen im Norden/Nordosten insgesamt stabilisiert. Das Notstandsrecht wurde mit Wirkung vom 22. Dezember 2010 für Bangkok  und die umliegenden Provinzen Nonthaburi, Samut Prakan und Pathum Thani aufgehoben.
Gleichzeitig wurde der Internal Security Act in Kraft gesetzt, der den Polizeikräften erweiterte Zuständigkeiten verleiht. Insbesondere räumt er der Polizei größere Befugnisse bei Inhaftierungen ohne Gerichtsbeschluss ein. Touristen wird geraten, sich von öffentlichen politischen Demonstrationen fernzuhalten.“

21st Dezember
2010
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Rom: Am Endbahnhof Rebibbia der römischen U-Bahnlinie B wurde heute Vormittag ein Sprengsatz gefunden. Die Behörden haben den Fundort weiträumig abgeriegelt und umfangreiche Untersuchungen eingeleitet. Wie italienische Medien seit kurzem unter Berufung auf offizielle Stellen melden, bestand wegen des Fehlens einer Zuendvorrichtung zu keinem Zeitpunkt eine Explosionsgefahr. Nähere Informationen ueber mögliche Hersteller des Sprengsatzes und Tatmotive liegen bisher nicht vor.

19th November
2010
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Ein Verfassungsreferendum hat am 17. November in einigen Stadtvierteln der Hauptstadt Anatananarivo zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Anhängern der Opposition geführt. Diese werfen dem seit Januar 2009 amtierenden Übergangspräsidenten Rajoelina vor, dadurch seine Machtposition und eine unbefristete Amtszeit sichern zu wollen. Ebenfalls am 17. November hatten Teile der Militärführung einen Aufruf zum Sturz des Präsidenten veröffentlicht, der aber innerhalb der Streitkräfte kaum beachtet wurde. Aktuell informiert die deutsche Botschaft darüber, dass in den kommenden Tagen im unweit des internationalen Flughafens gelegenen Vorort Ivato die Gefahr von neuen Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und Anhängern von Rajoelina besteht.

Bisher wurden noch keine Ergebnisse des Referendums bekannt, aktuell ist die Lage in großen Teilen der Hauptstadt Antananarivo ruhig. Seit der Machtübernahme durch Präsident Rajoelina im letzten Jahr bleibt die innenpolitische Lage in Madagaskar jedoch angespannt. Vor diesem Hintergrund hat das Auswärtige Amt am 19. November seinen Sicherheitshinweis zu Madagaskar wie folgt aktualisiert:

„Die seit Ende Januar 2009 andauernde politische Krise ist bisher nicht gelöst. Eine Rückkehr zu politischer und wirtschaftlicher Stabilität gegenwärtig noch nicht abzusehen. Angesichts der bevorstehenden Wahltermine (Dezember 2010 bis Mai 2011) sind in der Hauptstadt Antananarivo politisch motivierte Demonstrationen, die u.U. auch in gewalttätige, bewaffnete Auseinandersetzungen münden können, jederzeit möglich. Es wird empfohlen, vor allem im Innenstadtbereich Antananarivos besondere Vorsicht walten zu lassen und Menschenansammlungen zu meiden.“

12th November
2010
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Laut Medienberichten haben die israelischen Behörden am 11. November abends eine ungewöhnlich scharfe Terrorwarnung für ihre Staatsbürger auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel veröffentlicht. Diesen Berichten zufolge warne der dortige Stab zur Terrorbekämpfung vor der akuten Gefahr einer Entführung durch eine militante Islamistengruppe und rufe alle Israelis auf, die Region sofort zu verlassen.

Wie ausführliche Recherchen beim Auswärtigen Amt ergeben haben, sieht das Amt in diesem Zusammenhang derzeit keine erhöhte Gefaährdung für Reisende aus Deutschland. Wie jedoch mehrere Attentate auch gegen touristische Einrichtungen in den vergangenen Jahren zeigen, ist in Ägypten die Gefahr von Anschlägen grundsätzlich nicht auszuschließen. Darauf weist das Auswärtige Amt auch in seinem letztmalig am 18. Oktober aktualisierten Sicherheitshinweis zu Ägypten hin, in dem es wörtlich heißt:

„In den letzten Jahren, zuletzt im Februar 2009, gab es in Ägypten Anschläge auf Hotels und Touristenziele. Die ägyptische Regierung unternimmt große Anstrengungen, um die Bevölkerung wie auch Touristen vor terroristischen Gewaltakten zu schützen. Landesweit ist eine hohe Polizeipräsenz vorhanden.“

8th November
2010
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Einen Tag nach den weitgehend ruhig und ohne Zwischenfälle abgelaufenen Parlamentswahlen vom 8. November ist es unweit der thailändischen Grenze zu schweren Kämpfen zwischen der Armee und einer Rebellengruppe gekommen. Beim Angriff der zur Volksgruppe der Karen gehörenden Rebellen kamen in der Nähe der Grenzstadt Myawadi mindestens drei Menschen ums Leben, viele wurden verletzt. Im zum Kayin-Staat gehörenden Siedlungsgebiet der Karen kämpfen Rebellengruppen seit mehreren Jahrzehnten gegen die birmesische Zentralregierung.

Vor diesem Hintergrund rät das Auswärtige Amt seit Jahren von Reisen in den Kayin-Staat ab. Wörtlich heißt im letztmalig am 24. August aktualisierten Sicherheitshinweis:

„In einigen Grenzregionen zu Indien (Chin State und Sagaing Division) und Thailand (Teile der Shan, Mon, Kayin und Kayah States) werden unverändert bewaffnete Konflikte zwischen Rebellenarmeen und dem myanmarischen Militär ausgetragen. Ungekennzeichnete Minenfelder stellen eine zusätzliche Gefahr dar. Von Reisen in diese Gebiete wird dringend abgeraten.“

4th November
2010
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Das Auswärtige Amt informiert in seinen am 3. November aktualisierten Reisehinweisen zu Nicaragua darüber, dass starke Regenfälle und lokale Überschwemmungen in den letzten Wochen in mehreren Regionen zu einer Zunahme von Leptospirose-Erkrankungen geführt haben.

Grundsätzlich ist Leptospirose weltweit verbreitet. Sie tritt besonders häufig in tropischen Regionen, insbesondere nach starken Niederschlägen auf. Die bakteriellen Erreger der Leptospirose werden vom Urin infizierter Säugetiere - vor allem Ratten, Hunde, Rinder und Schweine - über den Kontakt mit einem infizierten Medium wie Wasser, Erde oder Lebensmittel auf den Menschen übertragen. Haeufig verläuft die Krankheit ohne größere Beschwerden, in selteneren Fällen sind ernsthafte Krankheitsverläufe mit hohem Fieber, Muskel-, Bauch- und Kopfschmerzen möglich. Unbehandelt können diese schweren Fälle sogar tödlich enden.

Das Infektionsrisiko für Touristen betrachten Tropenmediziner als sehr gering. Dennoch empfehlen sie sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene sowie das Meiden von engen Kontakten mit Nutztieren und Hunden.

21st Oktober
2010
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In Reaktion auf mehrere Abstürze von Kleinflugzeugen über den Nazca-Linien in den letzten Jahren rät das Auswärtige Amt nun grundsätzlich von Rundflügen über die berühmten Linienbilder ab. Erst am 2. Oktober diesen Jahres war eine Maschine der Air Nazca waehrend eines Rundflugs abgestürzt, alle vier Insassen und die zwei Piloten der Cessna 185 kamen dabei ums Leben.

In seinem am 21. Oktober aktualisierten Reisehinweis zu Peru schreibt das Auswärtige Amt dazu wörtlich:

„Von Flügen ueber die Nazca-Linien wird derzeit grundsätzlich abgeraten. Der technische Zustand der dort eingesetzten Kleinflugzeuge, die Qualifikation der Piloten und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften entsprechen in der Regel nicht europäischem Standard. Seit Dezember 2007 ist es zu mehreren Zwischenfällen gekommen, darunter drei Flugzeugabstürze mit insgesamt 18 Todesopfern und mehreren Notlandungen. Die Regierung hat bisher keine hinreichenden Maßnahmen zur Behebung der Missstände getroffen.“

18th Oktober
2010
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Nachdem Taifun Megi in den letzten Stunden mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 260 Kilometer pro Stunde den Norden der Philippinen-Insel Luzon durchquert und in einzelnen Provinzen erhebliche Schäden verursacht hat, befindet sich sein Kern aktuell an der Westküste von Luzon. Meteorologen rechnen damit, dass sich der Taifun in den nächsten Tagen über dem Südchinesischen Meer erneut verstärken wird. Im Laufe des 22. Oktober soll er die Ostspitze der chinesischen Insel Hainan streifen und einen Tag später unweit der im Südosten der Provinz Guangdong gelegenen Stadt Maoming das chinesische Festland erreichen.

Laut diesen aktuellen Prognosen besteht fuer den Großraum um Hongkong und Macao keine Gefahr. Dennoch muss hier - wie in weiten Teilen Südostchinas - in den nächsten Tagen mit kräftigen Niederschlägen gerechnet werden.

11th Oktober
2010
written by admin

Bei einem Anschlag auf ein Polizeiauto auf dem Azadi-Platz in der westiranischen Stadt Sanandaj sind am 7. Oktober abends vier Polizisten und ein Zivilist ums Leben gekommen. Neun Personen wurden verletzt. Bisher liegen noch keine näheren Informationen zu Hintergründen und Urhebern des Anschlags vor.

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