Wetter
Überaus heftige Monsunregen haben in den letzten Wochen und Tagen in vielen Teilen Sri Lankas Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht, es gab mehrere Tote und Dutzende Verletzte, tausende Familien wurden obdachlos. Besonders betroffen sind die in der Eastern Province gelegenen Bezirke Ampara, Batticaloa und Trincomalee. Auch in der von Touristen stärker besuchten zentralen Hochlandregion um die Städte Anuradhapura und Pollonaruwa hat es ungewöhnlich stark geregnet, die Schäden fielen hier jedoch geringer aus.
Da Meteorologen fuer die nächsten Tage einen Übergang zu trockenem Wetter erwarten, ist mit einer schrittweisen Beruhigung der Lage zu rechnen.
In Reaktion auf die jüngsten Überschwemmungen hat das Auswärtige Amt am 7. Februar folgende aktuelle Information in seine Reisehinweise eingefügt: “Seit Anfang Februar 2011 haben dauerhafte und starke Regenfälle weite Teile der Nordprovinz, der Ostprovinz, der Nordzentralprovinz und der Provinz Uva überschwemmt. Zahlreiche Straßen sind überflutet, Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten. Es besteht örtlich die Gefahr von Erdrutschen.
Besonders betroffen sind die Städte Batticaloa, Badulla, Trinconmalee, Ampara, Anuradhapura,Vavuniya und Pollonnaruwa.”
Tagelange heftige Regenfälle haben in vielen Teilen Sri Lankas Üeberschwemmungen und Erdrutsche verursacht. Es gab mehrere Tote und Dutzende Verletzte, Tausende Familien wurden obdachlos. Besonders betroffen sind die in der Eastern Province gelegenen Bezirke Ampara, Batticaloa und Trincomalee.
 Auch in der von Touristen stärker besuchten zentralen Hochlandregion um die Staedte Anuradhapura, Pollonaruwa und Kandy hat es stark geregnet, es gab aber nur lokal begrenzte Schäden.
In Reaktion auf die jüngsten Überschwemmungen hat das Auswärtige Amt am 12. Januar folgende aktuelle Information in seine Reisehinweise eingefügt:
„Dauerhafte starke Regenfälle haben in der Ostprovinz sowie um die Städte Anuradhapura und Polonnaruwa (Nördliche Zentralprovinz) viele Ortschaften und Landstraßen überschwemmt und sie damit vorübergehend unpassierbar gemacht.“
gibt es sicherlich nicht, aber für Sonntag den 9.1. 2011 auf Montag wird in Trier ein Pegel von knapp über 10 m prognostiziert. Das Hochwasser wird hier bei uns in kesten den Deich bis an seine Grenze erreichen. In Kröv oder Zell wird es in die Orte fliessen.
Interessant ist dabei dieser Artikel, den ich in Pünderich fand. http://www.puenderich.de/puenderich/dorfchronik-und-geschichte/hochwasser-und-eisgang/#hochniedrig
Zu allem Übel gesellte sich 1783 noch zu dem Trockennebel- und Höhenrauch zeitgleich eine unglaubliche Hitze und Trockenheit ein. Sie dauerte den ganzen Sommer an. Den einen oder anderen mag es verwundern, dass bei einem solchem Dunstschleier eine derartige abnorme Sommerhitze entstehen konnte. Schuld an dieser Wetterlage waren die dominanten Hochs über Mittel- und Osteuropa. Sie waren 1783 um ein vielfaches häufiger wetterbestimmend gewesen. Aber auch die Trockenheit machte den Menschen zu schaffen. Brunnen versiegten, Flüsse führten Niedrigwasser. So konnte die Bevölkerung im Sommer 1783 mit bloßem Oberkörper durch die Mosel waten.
Strenger Winter, Schneereichtum und ein Jahrhunderthochwasser 1783/84
Im Winter 1783/84 setzten sich die Folgen der Wetteranomalien (Wetterabweichungen vom Mittel) fort. Der Winter wurde außergewöhnlich streng und schneereich. Vom 24. Dezember 1783 bis 21. Februar 1784 beobachte man 29 Schneefallereignisse, die zum Teil auch tagelang andauerten. Alleine am 27. Dezember und 28. Dezember fielen im Rheinland 45 cm Schnee. Bis zum 28. Januar wuchs die Schneedecke auf rund 1,54 m an! Das Wirtschaftsleben wurde derartig vom Schnee behindert, dass es zu einer sehr ernsten Versorgungskrise kam. Die Regierungen waren gezwungen regulierend einzugreifen, um den Bedarf von Grundnahrungsmitteln zu gewährleisten.
Die Hamburger Adress- und Comtoir Nachrichten schrieben 1784…
Die Nachrichten von dem außerordentlichen häufigen Schnee, welcher gegen Ende des vorigen Monats, in ganz Deutschland, Frankreich, Italien, England, Holland und allen übrigen Ländern gefallen ist, überschreiten beinahe die Grenzen der Glaubwürdigkeit. Viele Dörfer in England waren am 30. Januar verschneyet, und die Bewohner derselben konnten nur mit Mühe durcharbeiten und aus ihren Häusern kommen.Jahrhunderthochwasser im Anmarsch
Geht man der Ursache der strengen Kälte und des Schneereichtums nach, schließt sich ein Kreis von Anomalien. Derartig, große Schneemengen können nur mit einem enormen Partikelausstoß mehrerer Vulkanausbrüchen in Zusammenhang stehen. Die Anfang Dezember einsetzende frühe Winterkälte war ein weiteres Charakteristikum für jenen Winter, entstanden durch die Wetterlage hoch in Mittel- und Osteuropa.
Kurze Tauphasen und eine starke Sonneneinstrahlung im Februar sorgten für eine Erhöhung des Wassergehalts der Schneedecke. Ein massiver Warmlufteinbruch um den 23. Februar 1784 brachte die Schneemassen zum Schmelzen. Durch ein blockierendes Hoch über Osteuropa, das eine südliche Strömung auslöste, kam es zum größten Jahrhunderthochwasser der letzten 500 Jahren. Es kam wie es kommen musste. Starke Regenfälle, gleichzeitige Schneeschmelze und Eisstau waren der Grund für eine außergewöhnliche Flutwelle. Der Eisgang in allen größeren Haupt- und Nebenflüssen erfolgte nahezu zeitgleich. Die Flüsse stiegen äußerst schnell an.
An Rhein und Mosel trug sich damals Folgendes zu:
Grimmige Kälte ließ die Mosel zufrieren, sie dauerte bis Heilig Abend. Das erste Hochwasser setzte ein und sprengte am 1. und 2. Weihnachtstag die Eisdecke, Eisschollen schoben sich aufeinander. Als das Wasser noch zwischen dem Eis im Ufergelände stand, brachte am 29. Dezember ein Kältesturz das Hochwasser zum Gefrieren. Am 1. und 2. Januar folgte ein extremer Temperaturanstieg, in dessen Gefolge sich das zweite Hochwasser durch das Moseltal ergoss. Am Dreikönigstag (6. Jan. 1784) war die Mosel derart von geborstenen Eisschollen verstopft, dass das Flusswasser zu gewaltigen Seen sich weitete und immer höher stieg. Als die dritte Kältewelle kam stand das Wasser immer noch auf dem Ufergelände und es erfror erneut.
Die strenge Kälte hielt bis Mitte Februar und es schneite. Bäume platzten infolge des Frostes unter knallenden Geräuschen auf. Die Eisdecken auf Rhein und Mosel waren etwa vier Meter dick. Mit dem neuen Tauwetter floss Schmelzwasser über die dicke Eisdecke hinweg, aber nur kurz. Am 17. Februar kam die Kälte erneut mit viel Schnee zurück. Die Mosel fror zum vierten Mal zu. Am 23. Februar trat frühlingshafte Witterung mit starken Regenfällen ein. Die Mosel stieg 114 Stunden lang und setzte ganze Orte unter Wasser, Eisdämme brachen, Tausende von Menschen kamen um.
Der Chronist aus Pünderich an der Mosel berichtet: „Die schreckliche Überschwemmung vom Februar 1784 traf besonders hart das Unterdorf von Pünderich. Unter dem 3. März wird geschrieben: Die besorglichen Aussichten einer höchst gefährlichen Eisfahrt und dabei erfolgender außerordentlichen Überschwemmung haben sich wirklich eingestellt. Nach einem fürchterlichen Eisgang, der vom 24. bis zum 26. Februar bis in die Nacht hinein währte, stieg die Mosel an und erreichte am 29. Februar bereits den Höchstpegel der Überschwemmung von 1740, der dann noch den Anwuchs von drei Schuhen überstieg.
Es wird hier geredet von der größten Überschwemmung an der Mosel seit Menschendasein. Die Mosel hinunter schwammen, mit dem starren Eise, Trümmer von Häusern, Keltern mit Weinfässern und sonstige Gerätschaften, die einen schauervollen Anblick gewährten.
Der damalige Kurfürst hatte den Bedrängten im Moseltal, neben Verabreichung von Lebensmitteln mit beträchtlichen Geldsummen Beistand geleistet.“
Die Zerstörungen in vielen Städten und Dörfern war ähnlich verheerend. Ganze Talzüge waren verwüstet, unzählige Steinbrücken in größeren Städten zerstört. Viel gravierender waren die Menschenverluste und Schäden an Bauwerken. Ganze Häuser wurden weggerissen, viele Äcker, Wiesen und Weinberge verwüstet. Alle Mühlen waren unbrauchbar geworden, Vorräte verdarben und in den Flussgebieten trat eine Lebensmittelverknappung ein.
Die parallelen zur Aschewolke im April und dem Schnee im dezember sind signifikant.
Erneute starke Regenfälle haben in einigen Teilen des nordostaustralischen Bundesstaates Queensland zu einer weiteren Verschlechterung der Lage geführt. Besonders betroffen ist die Region um die Küstenstadt Rockhampton und das Hinterland der circa 500 Kilometer südlich davon gelegenen Stadt Brisbane.
In Reaktion auf die anhaltenden Überschwemmungen hat das Auswärtige Amt am 5. Januar seine Reiseinformationen zu Australien überarbeitet und folgenden aktuellen Hinweis eingefügt:
„Weite Teile des australischen Bundesstaates Queensland (QLD) sind weiterhin von schweren Regenfällen und Überschwemmungen betroffen. Neben den Küsten sind vor allem Gebiete im Landesinneren betroffen, zahlreiche Straßen und Bahnstrecken sind gesperrt. Mehrere Hundert Haeuser sind überflutet, Tausende Menschen mussten evakuiert werden.
Es wird geraten, die vom Hochwasser betroffenen Gebiete zu meiden und den Anweisungen der Behoörden unbedingt Folge zu leisten. Besondere Vorsicht ist geboten in der Nähe von Bächen, Flüssen und Regenwasser-Abflusskanaelen.“
Eine Fläche so groß wie Deutschland und Frankreich zusammen steht unter Wasser: Der Nordosten Australiens wird von einer gigantischen Flut heimgesucht. Eine Frau kam ums Leben. In den kommenden Tagen könnten die Überschwemmungen sogar noch zunehmen.
Schwere Überschwemmungen und Stürme haben am Wochenende weite Teile vom Nordosten Australiens zerstört. Auf einer Fläche von der Größe Deutschlands und Frankreichs zusammengenommen waren bis zu 200.000 Menschen von den Fluten betroffen. Mehr als 20 Städte standen unter Wasser oder waren von der Außenwelt abgeschnitten. Sie mussten aus der Luft mit Lebensmitteln versorgt werden.
Betroffen ist auch die Stadt Rockhampton mit rund 77.000 Einwohnern. Australiens Wetterdienst sagte für Montag bis zu neun Meter hohe Wasserstände in dem Ort voraus, 40 Prozent der Häuser dürften in den kommenden Tagen überflutet werden. Die Behörden warnten zudem vor Gefahr durch Schlangen und Krokodile in den überschwemmten Regionen.
Eine 41-jährige Frau kam in der Nähe von Burketown ums Leben, als sie versuchte, mit dem Auto eine überschwemmte Straße zu passieren. Der Polizei gelang es noch, drei Kinder und einen Erwachsenen aus dem Auto zu befreien, die Fahrerin wurde jedoch von den Fluten mitgerissen. Ihre Leiche wurde zwei Kilometer von der Unglücksstelle entfernt aus dem Wasser gezogen.
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Gerade erfahre ich, dass der Kindergarten ausfällt, weil Schnee gefallen ist. mag sein, aber bei uns an der Mosel ist es so wenig, dass der normale Verkehr läuft, wenn auch etwas langsamer.
Wäre ich nur auch im Öffentlichen Dienst und könnte die Situation ausnutzen, und noch einmal 2 freie Tage vor die normalen Weihnachtsferien setzen.
Die Entscheidung ist eine Lachnummer.
Ein Selbständiger kommt so leicht aus der Verantwortung nicht heraus.
Im Ergebnis wird nun die eigene Arbeitsleistung durch eine unangenehme kurzfristige Entscheidung drastisch eingeschränkt.
In Kolumbien und in Teilen Venezuelas ist es in den letzten Tagen zu schweren Regenfällen gekommen. Erdrutsche, Überschwemmungen und hierdurch ausgelöste Straßenunterbrechungen führten oertlich zu erheblichen Störungen des öffentlichen Lebens.
Das Auswärtige Amt hat am 1. Dezember seine Reisehinweise aktualisiert. Darin heißt es wörtlich:
Kolumbien:
„In ganz Kolumbien ist es in den letzten Wochen zu außergewöhnlich schweren Regenfällen gekommen. Auch Hauptverkehrsstrecken sind daher zeitweilig wegen Erdrutschen und Überschwemmungen nicht oder nur eingeschränkt passierbar.“
Venezuela:
„Die seit mehreren Tagen nahezu ununterbrochen anhaltenden Regenfälle haben in großen Teilen Venezuelas zu überschwemmungen sowie zu Schlamm- und/oder Geroelllawinen geführt, die die Straßenverkehrs-verbindungen beeinträchtigen und teilweise vollständig blockieren. Es kann zu weiteren Beeinträchtigungen des Flugverkehrs kommen.
Am stärksten betroffen sind die Bundesstaaten FALCON, in dem der Notstand ausgerufen wurde, sowie MIRANDA (mit der Hauptstadt CARACAS), ARAGUA, ANZOATEGUI und VARGAS. Auch der in VARGAS gelegene Internationale Flughafen von Caracas (Maiquetia) ist betroffen, ebenso die Verbindungsstraße von Caracas zum Flughafen.“
Die genannten Bundesstaaten Venezuelas liegen allesamt an der Nordküste.
Costa Rica: Ungewöhnlich starke Regenfälle haben in der Umgebung von San Jose sowie in einigen Abschnitten der Pazifikküste zu Überschwemmungen, Erdrutschen und Unterbrechungen von Straßenverbindungen geführt. Besonders betroffen sind einige Außenbezirke der Hauptstadt und der zum Nobelvorort Escazu gehörende Ortsteil San Antonio. Dort verschüttete ein Erdrutsch einen Teil der Ortschaft, mindestens 20 Menschen kamen ums Leben.
Im Hinterland der Pazifikküste wurden mehrere Brücken fortgeschwemmt, der Manuel-Antonio-Nationalpark und die Stadt Quepos sind derzeit von der Außenwelt abgeschnitten. Um kurzfristig Mittel fuer Aufräumarbeiten und Hilfsmaßnahmen bereitstellen zu können, hat die Regierung des mittelamerikanischen Landes den Notstand ausgerufen.
Meteorologen prognostizieren für die nächsten Tage eine schrittweise Wetterbesserung und ein Abklingen der Regenfälle. Erste Instandsetzungsarbeiten an den zerstörten Straßen haben bereits begonnen, mit einer baldigen Rückkehr zur Normalität ist zu rechnen. An den von uns genutzten Hotels sind keine Schäden entstanden, die nationalen und internationalen Flughäfen des Landes funktionieren weiterhin ohne Einschränkung.
Heftige Unwetter und Regenfälle haben in einigen Regionen Südthailands großflächige Überschwemmungen verursacht. Besonders betroffen sind die Grenzgebiete zu Malaysia rund um die Stadt Hat Yai. Auch die Fährverbindungen von Surat Thani zu den im Golf von Thailand gelegenen Inseln Ko Samui und Ko Tao sind seit dem 1. November unterbrochen. Der Flughafen von Ko Samui musste am 2. November für mehrere Stunden seinen Betrieb einstellen. In der Region um Phuket gibt es trotz kräftiger Regenfälle keine größeren Überschwemmungen, das öffentliche Leben funktioniert ohne Einschraenkungen.
Da Meteorologen für weite Teile Südthailands auch in den nähsten Tagen mit anhaltenden Regenfällen rechnen, ist kurzfristig keine Entspannung in Sicht.
Aufgrund des anhaltenden Monsunregens kommt es in Thailand zu Überschwemmungen in den nördlichen Gebieten des Landes. Auch der Fluss Chao Praya, der durch Bangkok fließt, führt Hochwasser. Die Regierung hat bereits Maßnahmen ergriffen und Flutbarrieren aufgestellt.
Die Situation in Bangkok ist derzeit unter Kontrolle. Auch die Hotels, die direkt am Fluss liegen, sind momentan noch nicht betroffen. Allerdings finden aktuell keine touristischen Rundfahrten auf dem Chao Praya statt.
