Wetter
Nach Verlassen der nordphilippinischen Insel Luzon am 19. Oktober hat Taifun Megi seine Zugbahn gegenüber den ursprünglichen Prognosen der Meteorologen deutlich verändert. Er ist in den letzten Tagen auf eine nördliche Zugbahn eingeschwenkt und zieht östlich von Hongkong Richtung chinesisches Festland. Sein „Landfall“ wird nun in der Nähe der Küstenstadt Shantou im Süden der Provinz Fujian erwartet. Diesen Vorhersagen folgend wird er dort abgeschwächt mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 135 Kilometern pro Stunde in der Nacht zum 23. Oktober eintreffen.
Nach diesen aktuellen Prognosen besteht für die Insel Hainan sowie für den Großraum um Hongkong und Macao keine Gefahr. Hier muss jedoch - wie in weiten Teilen Südostchinas - in den naechsten Tagen mit kräftigen Niederschlägen gerechnet werden.
Nachdem Taifun Megi in den letzten Stunden mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 260 Kilometer pro Stunde den Norden der Philippinen-Insel Luzon durchquert und in einzelnen Provinzen erhebliche Schäden verursacht hat, befindet sich sein Kern aktuell an der Westküste von Luzon. Meteorologen rechnen damit, dass sich der Taifun in den nächsten Tagen über dem Südchinesischen Meer erneut verstärken wird. Im Laufe des 22. Oktober soll er die Ostspitze der chinesischen Insel Hainan streifen und einen Tag später unweit der im Südosten der Provinz Guangdong gelegenen Stadt Maoming das chinesische Festland erreichen.
Laut diesen aktuellen Prognosen besteht fuer den Großraum um Hongkong und Macao keine Gefahr. Dennoch muss hier - wie in weiten Teilen Südostchinas - in den nächsten Tagen mit kräftigen Niederschlägen gerechnet werden.
Taifun Fanapi, der sich in den letzten Tagen über dem Westpazifik entwickelt hat, befindet sich momentan etwa 500 Kilometer östlich von Taiwan. Meteorologen rechnen damit, dass er sich auf seiner westlichen Zugbahn weiter verstärkt und am 19. September frühmorgens mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 180 Kilometern pro Stunde den Nordosten von Taiwan erreichen wird. Auf dieser Zugbahn wird er an der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh vorbeiziehen und schließlich deutlich abgeschwächt in der Nacht zum 20. September auf das chinesische Festland südlich der Stadt Fuzhou treffen. Nach diesen Prognosen besteht fuer die Großräume um Shanghai und Hongkong keine Gefahr.
Mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von mehr als 210 Kilometern pro Stunde zieht Hurrikan Earl derzeit parallel zur US-amerikanischen Ostküste Richtung Norden. Davor hat er Puerto Rico und die Virgin Islands gestreift und dabei kleinere Schäden verursacht.
Nach jüngsten Prognosen wird Earl am 3. September morgens in der Nähe der Küste von North Carolina und Virginia vorbeiziehen. Die Behörden haben am 1. September die Evakuierung der vorgelagerten Inseln angeordnet und fuer die gesamte Küstenlänge der beiden Bundesstaaten die Vorwarn-Stufe ausgerufen. In weiterer Folge wird Earl am Samstag mit Hurrikanstärke die Südküste von Nova Scotia in Kanada erreichen und sich erst hier über Land deutlich abschwächen.
Washington, New York und in die Küstenregionen der Neuengland-Staaten liegen den aktuellen Prognosen zufolge nicht auf der Zugbahn des Hurrikans, mit kräftigen Windböen und Regenfällen muss jedoch auch hier gerechnet werden.
Heftige Regenfälle in der Nacht zum 6. August haben in Teilen des indischen Himalaya und insbesondere in Ladakh Sturzfluten, Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. Die Schäden in der Region sind groß. Jüngsten Medienberichten zufolge gibt es noch immer viele Vermisste, die Zahl der Toten ist auf über 100 angestiegen. Während die über hohe Pässe führenden Verbindungsstraßen zwischen Ladakh und der Außenwelt weiterhin unterbrochen sind, konnte der Flugverkehr mittlerweile wieder aufgenommen werden.
Am 8. August hat das Auswärtige Amt auf die schweren Überschwemmungen in Ladakh reagiert und seinen Sicherheitshinweis zu Indien überarbeitet. Es rät nun dringend von Reisen in die Region ab und schreibt wörtlich:
„Wegen der durch starke Regenfälle verursachten Überschwemmungen und Erdrutsche in der Umgebung der Stadt Leh in Ladakh (Jammu und Kaschmir) wird von Reisen in diese Region bis auf Weiteres dringend abgeraten.“
Heftige Regenfälle haben in Teilen Chinas zu einem massiven Anstieg der Pegelstände vieler Flüsse und zu großflächigen Überschwemmungen geführt. In einigen Berggebieten Süd- und Südwestchinas kam es zu Erdrutschen.
Jüngsten Medienberichten zufolge kamen dabei in den letzten Wochen mehr als 1000 Menschen ums Leben. Meteorologen rechnen für weite Teile Chinas auch in den nächsten Tagen mit anhaltenden Regenfällen.
Am Drei-Schluchten-Damm hat sich die Lage seit dem 25. Juli wieder leicht entspannt. Teile von Chongqing und die Stadt Wuhan, die circa 400 Kilometer flussabwärts vom Damm entfernt liegt, stehen aber nach wie vor unter Wasser. Kreuzfahrten durch die Schluchten des Jangzi sind trotz des Hochwassers möglich. Wegen der Überflutung des Hafens von Chongqing und der Schleusen bei Yichang finden diese jedoch auf leicht verkürzter Route zwischen Maoping und Fengdu statt.
Deutlich gestiegen sind auch die Pegelstaende am Gelben Fluss. Der Zugang zu den direkt am Fluss gelegenen Longmen-Grotten in Luoyang musste vor kurzem bis auf Weiteres gesperrt werden.
Taifun Conson hat in den vergangenen Tagen auf den Philippinen schwere Schäden angerichtet. Heute Abend wird er mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde den Süden der chinesischen Insel Hainan streifen. Morgen am 17. Juli soll er südlich von Hanoi das vietnamesische Festland erreichen und sich nach seinem “Landfall” zu einem kräftigen Tiefdruckgebiet abschwächen.
Tagelange heftige Regenfälle haben in vielen Teilen Südchinas schwere Überschwemmungen verursacht. Besonders betroffen sind die Berggebiete in den Provinzen Fujian, Guangxi und Sichuan. Nach Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua kamen dort bisher mehr als 150 Menschen ums Leben.
Da Meteorologen für weite Teile Südchinas auch in den nächsten Tagen mit anhaltenden Regenfällen rechnen, ist aktuell keine Entspannung in Sicht.
Bei einem lokal begrenzten schweren Tornado kamen am 24. April im US-Bundesstaat Mississippi mehrere Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Der Tornado verursachte zudem schwere Sachschäden. Besonders betroffen war die in der Nähe der Grenze zu Louisiana gelegene Stadt Yazoo.
12. April: Wenn man mich fragt: lasst den Kachelmann frei. Solange der einsitzt, bleibt das Wetter kalt. Der Zusammenhang lässt sich keinesfalls länger leugnen.
