Posts Tagged ‘Anschlag’
Unmittelbar vor der Wiederaufnahme von Nahost-Friedensverhandlungen sind am 31. August abends vier israelische Siedler bei einem gezielten Anschlag getötet worden. Der Anschlag ereignete sich in der Nähe der Stadt Hebron im Westjordanland. Der bewaffnete Arm der Hamas-Bewegung hat die Verantwortung fuer die Tat uebernommen. Trotz dieses Anschlags bestätigte die israelische Regierung ihre Absicht, an den vereinbarten Gesprächen in Washington festhalten zu wollen, kündigte gleichzeitig jedoch harte Vergeltungsmaßnahmen an.
In seinem letztmalig am 26. August überarbeiteten Sicherheitshinweis zu Israel und den palästinensischen Gebieten geht das Auswärtige Amt auch auf die Sicherheitslage im Westjordanland ein und schreibt wörtlich:
“Auch in der Westbank ist die Anzahl der sicherheitsrelevanten Vorfälle signifikant zurückgegangen. Der Aufbau palästinensischer Sicherheitskräfte hat seit 2007 Fortschritte gemacht. … Dennoch bleibt auch in der Westbank ein von militanten islamistischen Gruppen ausgehendes Sicherheitsrisiko bestehen. In jüngster Zeit haben auch die Übergriffe von israelischen Siedlern, insbesondere bei Hebron und Nablus, signifikant zugenommen. Es wird empfohlen, die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam zu verfolgen.”
Bei einem Anschlag mit Molotov-Cocktails in einer Strandbar in Cancun sind am 31. August frühmorgens (Ortszeit) acht Menschen ums Leben gekommen. Die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Quintana Roo vermutet die Hintermänner des Anschlags im Drogenmilieu.
Seit Jahren unternimmt die mexikanische Regierung große Anstrengungen im Kampf gegen die Drogenkriminalität im Lande. Insbesondere der Norden Mexikos und das Grenzgebiet zu den USA waren in den letzten Jahren Schauplatz von gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Staatsorganen und den Drogenbanden einerseits und zwischen den Banden andererseits. Grundsaetzlich haben diese Auseinandersetzungen zu einer Verschlechterung der Sicherheitslage im gesamten Land geführt.
Derzeit gilt der letztmalig am 28. Mai 2010 aktualisierte Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes, in dem es wörtlich heißt:
„Die Kriminalität stellt in Mexiko ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. … Immer wieder sind auch Polizeikräfte bzw. uniformiertes Sicherheitspersonal an Straftaten beteiligt. Den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen staatlichen Sicherheitskräften und der Organisierten Kriminalität sowie der Drogenbanden untereinander sind im vergangenen Jahr mehr als 6.000 Menschen zum Opfer gefallen. Die Gewalt ist besonders ausgeprägt in den nördlichen Bundesstaaten an der Grenze zu den Vereinigten Staaten von Amerika und den dort gelegenen Großstädten wie Tijuana, Ciudad Juarez, Reynosa und Chihuahua, aber keineswegs auf diese beschränkt.“
Bei einem Paketbomben-Anschlag auf das Zivilschutzministerium in Athen ist am 24. Juni abends ein enger Mitarbeiter des griechischen Ministers für Zivil- und Heimatschutz getötet worden. Ein weiterer Polizist wurde schwer verletzt.
Ein Bekennerschreiben liegt aktuell noch nicht vor. Die griechischen Behörden vermuten jedoch, dass auch in diesem Fall eine linksextreme Terrororganisation fuer den Anschlag verantwortlich ist. In den letzten Jahren kam es in der griechischen Hauptstadt Athen mehrmals zu gezielten Anschlägen auf öffentliche Gebaeude, Banken und Einrichtungen der Polizei. Â
Keiner der in den letzten Jahren in Athen verübten Anschläge richtete sich gegen Touristen beziehungsweise touristische Einrichtungen. Dennoch informieren wir alle unsere Gäste bei Buchung und zusammen mit den Reiseunterlagen über die auch in Athen nicht auszuschließende Gefahr von terroristischen Anschlägen und über den entsprechenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.
Am 29. März morgens ist es während des Hauptberufsverkehrs zu zwei Selbstmordanschlägen in der Moskauer U-Bahn gekommen. Ein erster Anschlag ereignete sich kurz vor 8.00 Uhr (Ortszeit) in der im Stadtzentrum gelegenen Haltestelle Lubjanka, ein zweiter folgte kurz darauf in der Metrostation Park Kultury. Jüngsten Medienberichten zufolge kamen mindestens 30 Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt.
Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen, nähere Informationen über Hintergründe und Motive der Taeter liegen aktuell noch nicht vor.
In Reaktion auf diese Ereignisse hat das Auswärtige Amt am Vormittag des 29. März seinen Sicherheitshinweis wie folgt aktualisiert:
„Am Morgen des 29. März 2010 ereigneten sich in der Moskauer Metro zwei Sprengstoffexplosionen. Es muss von mehreren Dutzend Toten und Verletzten ausgegangen werden. Reisende werden gebeten, die Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen und den Weisungen der örtlichen Sicherheitskräfte Folge zu leisten. … Wie verschiedene Anschläge gezeigt haben, kann es in Russland auch außerhalb der Kaukasus-Region jederzeit zu Attentaten kommen. Die generelle Empfehlung, besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht insbesondere beim Besuch von nicht besonders polizeilich geschützten Menschenansammlungen und bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel (insbesondere U-Bahn, Bus) walten zu lassen, gilt unverändert.“
In Reaktion auf den gescheiterten Anschlag auf eine Maschine der Delta Air am 25. Dezember haben die Behörden ihre Sicherheitsmaßnahmen bei USA-Flügen deutlich verschärft und eine Ausweitung der Passagierkontrollen angekündigt.
Vor diesem Hintergrund empfehlen die Fluggesellschaften ihren Passagieren in Richtung USA ab sofort, sich bereits drei Stunden vor dem vorgesehenen Abflug am Flughafen einzufinden.
Delta Air buchbar in www.flug366.de
In der Nacht zum 28. Oktober sind bei einem Angriff auf eine Polizeistation im zentralen Athener Stadtviertel Exarchia sechs Polizisten verletzt worden. Bisher liegt kein Bekennerschreiben vor. Die griechischen Behörden vermuten jedoch, dass auch fuer diesen Anschlag lokal operierende linksextreme Terrorzellen verantwortlich sind. Diese hatten nach einer Serie gewalttätiger Demonstrationen im Dezember 2008 eine Zunahme terroristischer Aktionen in den größeren Zentren des Landes angekündigt. Tatsächlich ist es in den letzten Monaten vor allem in Athen vermehrt zu kleineren Anschlaegen auf öffentliche Gebäude und Einrichtungen der Polizei gekommen.
Aktuell gilt der am 28. September 2009 aktualisierte Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes, in dem es wörtlich heißt:
„In Athen ist es in letzter Zeit zu vereinzelten, politisch motivierten Anschlägen gegen staatliche Einrichtungen und Einzelpersonen gekommen, die sich jedoch nicht gegen Touristen oder touristische Einrichtungen gerichtet haben.“
Touristische Informationen und Hotels in Athen: www.griechenland366.de
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Quelle: Studiosus Reisen