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Am Rande eines weiteren Generalstreiks gegen die von der griechischen Regierung ergriffenen Sparmaßnahmen kam es gestern in Athen am zentralen Syntagma-Platz zu erneuten gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Jüngsten Medienberichten zufolge wurden dabei mindestens 28 Menschen verletzt.
Auch in anderen griechischen Großstädten gab es Demonstrationen. Abgesehen von gewalttätigen Ausschreitungen in Thessaloniki verliefen diese jedoch weitgehend friedlich.
Nach Angaben der griechischen Gewerkschaften wurde der Aufruf zum Generalstreik weitgehend befolgt. Große Teile des öffentlichen Lebens wurden lahmgelegt. Weitere Streiks sind morgen und übermorgen geplant.
Bei einem Paketbomben-Anschlag auf das Zivilschutzministerium in Athen ist am 24. Juni abends ein enger Mitarbeiter des griechischen Ministers für Zivil- und Heimatschutz getötet worden. Ein weiterer Polizist wurde schwer verletzt.
Ein Bekennerschreiben liegt aktuell noch nicht vor. Die griechischen Behörden vermuten jedoch, dass auch in diesem Fall eine linksextreme Terrororganisation fuer den Anschlag verantwortlich ist. In den letzten Jahren kam es in der griechischen Hauptstadt Athen mehrmals zu gezielten Anschlägen auf öffentliche Gebaeude, Banken und Einrichtungen der Polizei. Â
Keiner der in den letzten Jahren in Athen verübten Anschläge richtete sich gegen Touristen beziehungsweise touristische Einrichtungen. Dennoch informieren wir alle unsere Gäste bei Buchung und zusammen mit den Reiseunterlagen über die auch in Athen nicht auszuschließende Gefahr von terroristischen Anschlägen und über den entsprechenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.
Im Stadtzentrum von Athen ist es am 5. Mai am Rande der Großdemonstrationen gegen die Sparmaßnahmen der griechischen Regierung zu schweren Ausschreitungen gekommen. Bei einem Brandanschlag auf eine in der Innenstadt gelegene Filiale der griechischen Marfin-Egnatia-Bank kamen drei Bankangestellte ums Leben. Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Demonstranten ereigneten sich auch rund um das Parlamentsgebäude.
Auch in anderen griechischen Großstädten gab es Demonstrationen. Abgesehen von lokalen Ausschreitungen in Thessaloniki verliefen diese jedoch weitgehend friedlich.
Nach Angaben der griechischen Gewerkschaften wurde der Aufruf zum Generalstreik weitgehend befolgt. Züge und Fähren haben bis zum 6. Mai um 0.00 Uhr ihren Betrieb eingestellt, der Luftraum über Griechenland wurde wegen des Streiks der Fluglotsen geschlossen.
Durch einen Erdrutsch ist die Nationalstraße zwischen Athen und Thessaloniki bei Tempi (nordöstlich von Larissa, Mittelgriechenland) bis auf weiteres gesperrt. Ein Ingenieur aus Italien, der dem Konsortium, das mit dem Bau dieses Autobahnabschnittes beauftragt war, vorstand, verlor während einer Inspektion des Schadens durch einen weiteren Erdrutsch sein Leben. Fahrzeuge, die zwischen Athen und Thessaloniki unterwegs sind, werden umgeleitet.
Dimitris Reppas, Minister für Infrastruktur, Transport und Netzwerke, begibt sich am heutigen Freitag nach Larissa, um die entstandenen Verkehrsprobleme zu lösen. Außerdem soll der entstandene Schaden an der Strecke von Experten aus dem In- und Ausland begutachtet werden. Bisher ist unklar, wann die Autobahn wieder dem Verkehr übergeben werden kann. Experten sprechen bisher von einer etwa einmonatigen Sperrung. Für die Weihnachtsfeiertage sollen Sonderregelungen für die Umleitung des Fahrzeugverkehrs auf dieser wichtigsten Verkehrsachse Griechenlands getroffen werden. Ausgelöst wurden die Schlammlawinen vermutlich durch die starken Regenfälle.
Quelle: Griechenlandzeitung
In der Nacht zum 28. Oktober sind bei einem Angriff auf eine Polizeistation im zentralen Athener Stadtviertel Exarchia sechs Polizisten verletzt worden. Bisher liegt kein Bekennerschreiben vor. Die griechischen Behörden vermuten jedoch, dass auch fuer diesen Anschlag lokal operierende linksextreme Terrorzellen verantwortlich sind. Diese hatten nach einer Serie gewalttätiger Demonstrationen im Dezember 2008 eine Zunahme terroristischer Aktionen in den größeren Zentren des Landes angekündigt. Tatsächlich ist es in den letzten Monaten vor allem in Athen vermehrt zu kleineren Anschlaegen auf öffentliche Gebäude und Einrichtungen der Polizei gekommen.
Aktuell gilt der am 28. September 2009 aktualisierte Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes, in dem es wörtlich heißt:
„In Athen ist es in letzter Zeit zu vereinzelten, politisch motivierten Anschlägen gegen staatliche Einrichtungen und Einzelpersonen gekommen, die sich jedoch nicht gegen Touristen oder touristische Einrichtungen gerichtet haben.“
Touristische Informationen und Hotels in Athen: www.griechenland366.de
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Quelle: Studiosus Reisen