Posts Tagged ‘Auswärtigen Amtes’

26th März
2011
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Nach jüngsten Medienberichten sind am 25. März 2011 dutzende Oppositionelle in der jordanischen Hauptstadt Amman beim Polizeieinsatz gegen eine Protestkundgebung verletzt worden. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein, um eine seit dem 24. März stattfindende Dauerkundgebung gegen den Anfang Februar von König Abdullah II eingesetzten Ministerpraesidenten Bachit aufzuloesen.

In den letzten Wochen gab es auch in Amman und in anderen Zentren des Landes Demonstrationen oppositioneller Kräfte, diese waren bisher zumeist friedlich verlaufen.

Derzeit gilt der letztmalig am 18. Februar aktualisierte Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes, in dem das Amt auch in Jordanien dringend zum Vermeiden von Menschenansammlungen und Demonstrationen aufruft und wörtlich schreibt:

„In vielen Staaten der arabischen Welt finden derzeit Protestaktionen statt, die sich gegen die jeweiligen Regierungen richten. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es auch in Jordanien zu Protesten kommt. Reisenden wird dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden sowie besondere Vorsicht walten lassen. Darüber hinaus wird geraten, die Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.“

16th September
2010
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Bei einem Anschlag auf einen Kleinbus im Südosten der Türkei sind Medienberichten zufolge am 16. September vormittags acht Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere Personen erlitten Verletzungen. Die Tat ereignete sich in einem Bergdorf unweit der Stadt Hakkari in der gleichnamigen Provinz an der Grenze zum Irak. Ein Bekennerschreiben liegt noch nicht vor, die türkischen Sicherheitsbehörden vermuten jedoch die verbotene PKK hinter dem Anschlag.

Aktuell gilt der letztmalig am 6. August aktualisierte Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Darin weist das Amt auf ein erhöhtes Sicherheitsrisiko fuer die Osttürkei hin und schreibt wörtlich:

„Bezogen auf den Osten und Südosten des Landes liegen aktuell zwar keine konkreten Gefährdungshinweise für Touristen vor. Wegen der Aktivitäten der PKK sind jedoch Reisen in diesen Landesteil mit einem deutlich erhöhten Risiko behaftet. Weiterhin kommt es dort auch zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der PKK und türkischen Sicherheitskräften. So kamen bei Anschlägen in den südöstlichen Provinzen seit Ende Mai 2010 über 40 Soldaten ums Leben. Das türkische Militaer unternimmt nach wie vor grenzüberschreitende Militäroperationen gegen PKK-Stellungen im Nordirak. Bei Reisen in den Osten und Südosten der Türkei ist mit starken Behinderungen aufgrund von Straßenkontrollen und Militärbewegungen zu rechnen. Der türkische Generalstab hat sechs Gebiete in den Provinzen Siirt, Sirnak, Mardin und Hakkâri - insbesondere das Gebiet suedoestlich von Hakkâri entlang der Grenze zum Irak (in den Bergen, um und zwischen Sirnak und Hakkari befinden sich mehrere Sperrzonen) sowie nordwestlich von Diyarbakir und südöstlich der Ortschaft Cizre (Dreiländereck Türkei - Syrien - Irak) - zu zeitweiligen Sicherheitszonen und militärischen Sperrgebieten erklärt, deren Betreten bis auf Weiteres grundsätzlich verboten ist und die einer strengen Kontrolle unterliegen.“

31st August
2010
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Bei einem Anschlag mit Molotov-Cocktails in einer Strandbar in Cancun sind am 31. August frühmorgens (Ortszeit) acht Menschen ums Leben gekommen. Die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Quintana Roo vermutet die Hintermänner des Anschlags im Drogenmilieu.

Seit Jahren unternimmt die mexikanische Regierung große Anstrengungen im Kampf gegen die Drogenkriminalität im Lande. Insbesondere der Norden Mexikos und das Grenzgebiet zu den USA waren in den letzten Jahren Schauplatz von gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Staatsorganen und den Drogenbanden einerseits und zwischen den Banden andererseits. Grundsaetzlich haben diese Auseinandersetzungen zu einer Verschlechterung der Sicherheitslage im gesamten Land geführt.

Derzeit gilt der letztmalig am 28. Mai 2010 aktualisierte Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes, in dem es wörtlich heißt:

„Die Kriminalität stellt in Mexiko ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. … Immer wieder sind auch Polizeikräfte bzw. uniformiertes Sicherheitspersonal an Straftaten beteiligt. Den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen staatlichen Sicherheitskräften und der Organisierten Kriminalität sowie der Drogenbanden untereinander sind im vergangenen Jahr mehr als 6.000 Menschen zum Opfer gefallen. Die Gewalt ist besonders ausgeprägt in den nördlichen Bundesstaaten an der Grenze zu den Vereinigten Staaten von Amerika und den dort gelegenen Großstädten wie Tijuana, Ciudad Juarez, Reynosa und Chihuahua, aber keineswegs auf diese beschränkt.“

12th Juli
2010
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Bei zwei schweren Anschlägen in Kampala sind am 11. Juli abends nach Angaben der ugandischen Polizei mehr als 60 Menschen ums Leben gekommen. Zwei Sprengsätze explodierten während der Übertragung des WM-Endspiels in einem äthiopischen Restaurant und einem Rugby-Club.

Unbestätigten Medienberichten zufolge explodierte ein dritter Sprengsatz in einem Vorort der Hauptstadt. Ein Bekennerschreiben liegt bisher noch nicht vor. Die ugandischen Behörden gehen jedoch davon aus, dass eine radikal-islamische Terrorgruppe aus Somalia für die Anschläge verantwortlich ist. Uganda beteiligt sich mit einem Kontingent an den Friedenstruppen der Afrikanischen Union in der somalischen Hauptstadt Mogadischu. Zudem ist Uganda an der Ausbildung somalischer Regierungstruppen beteiligt.

Aktuell gilt der letztmalig am 22. April 2010 aktualisierte Reisehinweis des Auswärtigen Amtes, in dem das Amt über eine allgemeine terroristische Gefährdung in Uganda informiert und wörtlich schreibt:

„Angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern dieser Region, auch in Uganda zu erhöhter Vorsicht geraten.“

25th Juni
2010
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Bei einem Paketbomben-Anschlag auf das Zivilschutzministerium in Athen ist am 24. Juni abends ein enger Mitarbeiter des griechischen Ministers für Zivil- und Heimatschutz getötet worden. Ein weiterer Polizist wurde schwer verletzt.

Ein Bekennerschreiben liegt aktuell noch nicht vor. Die griechischen Behörden vermuten jedoch, dass auch in diesem Fall eine linksextreme Terrororganisation fuer den Anschlag verantwortlich ist. In den letzten Jahren kam es in der griechischen Hauptstadt Athen mehrmals zu gezielten Anschlägen auf öffentliche Gebaeude, Banken und Einrichtungen der Polizei.  

Keiner der in den letzten Jahren in Athen verübten Anschläge richtete sich gegen Touristen beziehungsweise touristische Einrichtungen. Dennoch informieren wir alle unsere Gäste bei Buchung und zusammen mit den Reiseunterlagen über die auch in Athen nicht auszuschließende Gefahr von terroristischen Anschlägen und über den entsprechenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.