Posts Tagged ‘Chile’

11th August
2010
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Seit Anfang August kommt es in der südbolivianischen Stadt Potosi zu Protesten und zur Blockade aller Zufahrtstraßen. Gründe dafür sind alte Grenzstreitigkeiten mit der Nachbarprovinz Oruro und die umstrittene Lage des geplanten internationalen Flughafens. In den letzten Tagen haben sich diese Proteste auch auf andere Teile des Bundesstaates ausgeweitet.

Im Gegensatz zur Situation im Bundesstaat Potosi ist die Lage in allen anderen Regionen im Hochland einschließlich dem bolivianischen Teil des Titicaca-Sees und La Paz ruhig.

In Reaktion auf die Ereignisse hat das Auswärtige Amt am 11. August seinen Sicherheitshinweis zu Bolivien wie folgt aktualisiert:

„Die Stadt Potosi ist seit dem 2. August 2010 von Demonstranten vollständig abgeriegelt (”bloqueo”). Seither wurden offenbar Reisende weder aus der Stadt heraus- noch hineingelassen. Ein Transit durch Potosi ist nicht möglich, eine weiträumige Umfahrung ebenfalls nicht. Noch sitzen dort viele Touristen fest. Da die Straßensperren aber auch weite Teile des Bundestaates Potosi betreffen, kann es auch an anderen Stellen zu Blockaden kommen. Nach Kenntnissen der Deutschen Botschaft ist derzeit auch die Touristengegend von Uyuni blockiert, wodurch u.a. die Treibstoffversorgung gefährdet ist. Auch die Grenzübergänge zu Chile und Argentinien könnten bald blockiert werden.“

26th Juli
2010
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Die seit einer Woche anhaltende Zufuhr kalter antarktischer Luft hat in weiten Teilen Südamerikas zu einem deutlichen Temperatursturz und zu vereinzelten Schneefällen in den Hochlagen geführt.

Neben Chile und Argentinien sind auch Bolivien und Peru von dieser Kältewelle betroffen. Um die Hilfsmaßnahmen für die besonders betroffene Bergbevölkerung besser koordinieren zu können, hat die peruanische Regierung vor kurzem in 16 von 25 Regionen den Notstand ausgerufen.

12th März
2010
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Chile: Starke Nachbeben
Stand: 12. März 2010

Am 11. März um 11:39 Uhr Ortszeit ist Chile erneut von einem schweren Erdbeben (Stärke 6,9) erschüttert worden. Das Epizentrum lag circa 110 Kilometer westlich von Rancagua in einer Tiefe von 35 Kilometern. Wenige Minuten danach ereignete sich ein weiteres Erdbeben der Stärke 6,7, außerdem waren während des gesamten Tages mehrere weniger starke Beben zu spüren.

In den Küstenregionen wurde kurz nach den beiden starken Nachbeben eine Tsunami-Warnung ausgegeben. Sie konnte jedoch nach wenigen Stunden wieder weitgehend aufgehoben werden und besteht derzeit nur noch für die Osterinsel. Die Zone, die nach dem Erdbeben vom 27. Februar zum Katastrophengebiet erklärt worden war, wurde nun auf die Epizentren der aktuellen Nachbeben ausgeweitet. Dort kam es in einigen Gegenden erneut zu Stromausfällen und Straßenschäden. In Santiago gab es vorübergehend Störungen im Telefonnetz, einige Hochhäuser wurden vorsichtshalber evakuiert. Jedoch hat sich die Lage in der Hauptstadt und Umgebung bereits wieder komplett normalisiert. Auch der Flugverkehr wurde nicht beeinträchtigt.

1st März
2010
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Ein Erdbeben der Stärke 8,8 nach Richter hat am 27. Februar frühmorgens weite Teile Zentralchiles erschüttert. Sein Epizentrum lag circa 115 Kilometer vor der Küste von Concepcion im Pazifik. Es war das stärkste Erdbeben in Chile seit 50 Jahren.

Nach sorgfältigen Recherchen vor Ort ergibt sich für uns aktuell folgendes Bild der Lage: Die schwersten Zerstörungen gab es in den südlich von Santiago gelegenen Regionen von Maule, Biobio und Araucania.  Lokale Flutwellen richteten an der Küste dieser Regionen zusätzliche Schäden an.

In Santiago sind insbesondere in den Außenbezirken und an einigen Straßenverbindungen erhebliche Schäden zu verzeichnen. Die Hotels in der Hauptstadt und die wichtigsten Besichtigungspunkte blieben dagegen weitgehend intakt. Am internationalen Flughafen von Santiago entstanden groeßere Schäden am Terminal, der Tower und die Landebahnen sind funktionsfähig. Vereinzelte Linienmaschinen und Hilfsflüge konnten seit dem 28. Februar abends wieder landen. Mit einer Wiederaufnahme des regulären Flugverkehrs ist jedoch frühestens am 3. März zu rechnen.

Der chilenische Teil Patagoniens und der gesamte Norden mit Antofagasta, Calama sowie Arica sind vom jüngsten Erdbeben nicht betroffen.

In Reaktion auf das Erdbeben hat das Auswärtige Amt am 27. Februar folgenden aktuellen Hinweis in seine Reisehinweise zu Chile aufgenommen:

„Am 27. Februar 2010 wurde Chile von einem schweren Seebeben der Staerke 8,8 erschüttert. Das Epizentrum lag auf Höhe der Stadt Concepción. Das Ausmaß der Schäden ist betraechtlich und es muss mit einer größeren Zahl von Opfern sowie Nachbeben gerechnet werden.
Reisende werden gebeten, die aktuelle Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen und den Weisungen der örtlichen Sicherheitskräfte Folge zu leisten.“

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