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Rund um die im April einsetzende Regenzeit ist in den letzten Wochen die Zahl der Infektionen mit Dengue-Fieber in Thailand, Kambodscha und Vietnam deutlich angestiegen.
Das Düsseldorfer Zentrum fuer Reisemedizin berichtet von höheren Erkrankungszahlen in der Zentralregion Thailands, aber auch im Norden Vietnams und in den Regionen von Phnom Penh und Siem Reap in Kambodscha. In Vietnam beobachten Tropenmediziner zudem eine Ausbreitung der Japanischen Enzephalitis.
Beide Krankheiten werden von Stechmücken übertragen. Im Gegensatz zum Dengue-Fieber ist gegen Japanische Enzephalitis ein Impfschutz möglich. Dieser wird im Regelfall bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten empfohlen.
Das Auswärtige Amt fordert in allen drei Ländern grundsätzlich zum Schutz vor Viruserkrankungen, die durch Stechmuecken übertragen werden, und zu einem konsequenten Mückenschutz (körperbedeckende, geschlossene Kleidung und Repellentien auf freie Körperteile) auf. Reisende nach Vietnam informiert das Amt zudem über die Möglichkeit eines Impfschutzes gegen Japanische Enzephalitis.
Nach dem rasanten Anstieg von Dengue-Fieber-Infektionen auf den Kapverdischen Inseln Mitte November hat sich die Situation inzwischen deutlich entspannt. Betroffen waren damals ausschließlich die im Osten des Archipels gelegenen Inseln Brava, Fogo, Maio und Santiago.
Die kapverdischen Gesundheitsbehörden hatten auf den Ausbruch dieser von der Aedes-Mücke uebertragenen Virus-Krankheit umgehend mit weitreichenden Vorsorgemaßnahmen und einem Kontrollprogramm zur systematischen Stechmückenbekaempfung reagiert. Die erfolgreiche Umsetzung dieser Maßnahmen und die beginnende Trockenzeit haben zu einem schnellen Rückgang der Erkrankungen in der einheimischen Bevölkerung geführt.