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Trotz der von den Gesundheitsbehörden angekündigten Vorsorgemaßnahmen und einer systematischen Stechmückenbekämpfung ist die Zahl der Dengue-Fieber-Neuinfektionen auf den Kapverdischen Inseln seit dem 3. November weiter angestiegen. Betroffen sind die Inseln Brava, Fogo, Maio und Santiago.
Dengue-Fieber äußert sich in grippeähnlichen Symptomen wie hohem Fieber und starken Glieder- und Kopfschmerzen. Da keine Impf-Prophylaxe moeglich ist, raten tropenmedizinische Institute und Auswärtiges Amt in allen betroffenen tropischen und subtropischen Regionen zu konsequentem Mückenschutz, also zu geschlossener, langärmeliger Kleidung und zum Auftragen von Mückenschutzmitteln an freien Körperstellen.
In Reaktion auf den weiteren Anstieg von Dengue-Erkrankungen in der einheimischen Bevölkerung hat das Auswärtige Amt am 13. November seine Gesundheitshinweise fuer die Kapverden wie folgt aktualisiert:
„Übertragen durch den Stich von meist tagaktiven Ädes-Moskitos kam das Dengue-Fieber bisher nur sporadisch im Inselstaat vor; seit Oktober 2009 jedoch wird eine erhebliche Zunahme der Fälle gemeldet. Die Epidemie hat mittlerweile 4 Inseln erfasst (Brava, Fogo, Maio, und Santiago), eine weitere Ausbreitung wird erwartet. Die Infektion verläuft überwiegend ohne Komplikationen, jedoch können meist bei Kindern auch hämorrhagische Verlaufsformen auftreten. Da es weder eine Impfung noch eine kausale Therapie gegen das Dengue-Fieber gibt, wird ein konsequenter 24-stündiger Mückenschutz empfohlen. Mit Überlastung der örtlichen medizinischen Versorgungseinrichtungen ist derzeit zu rechnen, da gleichzeitig die H1N1- bzw. Neue Grippe - Epidemie die Inselgruppe erfasst hat.“
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