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Chile: Starke Nachbeben
Stand: 12. März 2010
Am 11. März um 11:39 Uhr Ortszeit ist Chile erneut von einem schweren Erdbeben (Stärke 6,9) erschüttert worden. Das Epizentrum lag circa 110 Kilometer westlich von Rancagua in einer Tiefe von 35 Kilometern. Wenige Minuten danach ereignete sich ein weiteres Erdbeben der Stärke 6,7, außerdem waren während des gesamten Tages mehrere weniger starke Beben zu spüren.
In den Küstenregionen wurde kurz nach den beiden starken Nachbeben eine Tsunami-Warnung ausgegeben. Sie konnte jedoch nach wenigen Stunden wieder weitgehend aufgehoben werden und besteht derzeit nur noch für die Osterinsel. Die Zone, die nach dem Erdbeben vom 27. Februar zum Katastrophengebiet erklärt worden war, wurde nun auf die Epizentren der aktuellen Nachbeben ausgeweitet. Dort kam es in einigen Gegenden erneut zu Stromausfällen und Straßenschäden. In Santiago gab es vorübergehend Störungen im Telefonnetz, einige Hochhäuser wurden vorsichtshalber evakuiert. Jedoch hat sich die Lage in der Hauptstadt und Umgebung bereits wieder komplett normalisiert. Auch der Flugverkehr wurde nicht beeinträchtigt.
m 17. Dezember frühmorgens hat ein Erdbeben der Stärke 6,2 Teile der Atlantikküste in Andalusien, Südportugal und im Norden von Marokko erschüttert. Das Epizentrum lag im Meer, circa 185 Kilometer südwestlich der portugiesischen Hafenstadt Faro. Berichte über Schäden oder Verletzte liegen aus keinem der drei Länder vor.