Posts Tagged ‘Machu Picchu’
Nach den schweren Überschwemmungen Ende Januar entspannt sich die Lage in der Region Cusco zunehmend. In der Stadt selbst funktioniert das Leben wieder normal, auch die wichtigsten Besichtigungspunkte in der Umgebung sind mittlerweile wieder zugänglich. Einige Straßenverbindungen bleiben jedoch weiterhin gesperrt bzw. koennen wegen Erdrutsch- und Steinschlaggefahr nicht benutzt werden. Mit einer vollkommenen Normalisierung der Lage ist erst mit dem Ende der Regenzeit Ende März zu rechnen.
Die Instandsetzungsarbeiten an der an mehreren Stellen unterbrochenen Bahnlinie zwischen Ollantaytambo und Aguas Calientes, der einzigen Zufahrtsmöglichkeit zur Ausgrabungsstätte von Machu Picchu, verlaufen planmaeßig. Nach allen uns aktuell vorliegenden Informationen ist mit einer Wiedereröffnung der Bahnverbindung um den 15. April zu rechnen.
Vor diesem Hintergrund gab das peruanische Tourismusministerium bekannt, dass die derzeit geschlossene Ausgrabungsstätte wieder am 1. April öffnen wird. Bis zur Aufnahme des Zugverkehrs wird Machu Picchu jedoch nur über eine mehrstündige anspruchsvolle und in Teilen ausgesetzte Wanderung ueber den letzten Abschnitt des historischen Inkawegs zu erreichen sein.
Zu Behinderungen durch starke Regenfälle kam es in den letzten Tagen auch im Norden Perus. Mittlerweile hat sich rund um die von uns besuchten Küstenstädte Trujillo und Chiclayo die Situation wieder beruhigt. Auch die um den 12. Februar gesperrte archäologische Stätte von Chan Chan ist wieder geoeffnet.
Am 17. Februar hat das Auswärtige Amt seinen aktuellen Hinweis zu Peru wie folgt aktualisiert:
„Aufgrund schwerer Regenfälle in Cusco und Umgebung gibt es derzeit keinen Zugang nach Machu Picchu. Auch der Zugang nach Machu Picchu für Trekker („Camino Inca“) ist geschlossen. Die Stadt Cusco selbst kann besucht werden. Die Reiseziele in der Umgebung von Cusco (insbesondere „Heiliges Tal“, Pisac, Urubamba, Sacsayhuaman) bleiben jedoch nach den Überschwemmungen wegen der erheblichen Schäden an Straßen und Brücken sowie der Abrutschgefahr von Berghängen nur eingeschränkt zugänglich. …. Starke Niederschläge führen auch zu Behinderungen im Norden des Landes (Trujillo. Lambayeque, Piura und Tumbes).“
Nach den ungewöhnlich starken Regenfällen bleibt die Lage in der Umgebung von Cuzco schwierig. Nach jüngsten Berichten peruanischer Medien wurden über 100 Brücken zerstoert. Zudem sind landwirtschaftliche Nutzflächen sowie Straßen- und Schienenverbindungen immer noch überschwemmt. Elf Menschen kamen bisher ums Leben.
Die Bahnverbindung von Cuzco über Ollantaytambo in das unmittelbar unterhalb der Ausgrabungsstätte von Machu Picchu gelegene Aguas Calientes ist nach wie vor unterbrochen. Aufgrund der erheblichen Schäden an der Bahnlinie rechnen Experten damit, dass die Verbindung frühestens in der zweiten Märzhaelfte wieder benutzbar sein wird. Reguläre Besichtigungen der Ausgrabungsstätte sind bis zu einer Wiederaufnahme des Bahnverkehrs nach Aguas Calientes nicht möglich.
Am 26. Januar hat das Auswärtige Amt in Reaktion auf die Lage rund um Cuzco folgenden aktuellen Hinweis in seinen Sicherheitshinweis zu Peru eingefügt:„Nach schweren Regenfällen sind in der Gegend um Cuzco viele Urlauber von der Außenwelt abgeschnitten. Überschwemmungen haben den Ort Aguas Calientes in der Nähe der Touristenattraktion Machu Picchu unzugänglich gemacht. Die Touristen werden von Armee und Polizei mit Hubschraubern aus Aguas Calientes ausgeflogen. Die Eisenbahnstrecke zwischen Machu Picchu und der Provinzhauptstadt Cuzco ist unterbrochen. Die Verkehrsflüge zwischen Cuzco und Lima verkehren wegen des starken Regens unregelmäßig, so dass je nach Wetterlage auch mit der vollständigen Einstellung gerechnet werden muss. Von Reisen in die Gegend von Cuzco wird zum jetzigen Zeitpunkt abgeraten.“
Ungewoehnlich starke Regenfälle haben in den letzten Tagen in der Region Cuzco zu Überschwemmungen und Unterbrechungen wichtiger Straßen- und Schienenverbindungen geführt. Nach mehreren Erdrutschen ist seit dem 25. Januar auch die Bahnverbindung von Cuzco über Ollantaytambo in das unmittelbar unterhalb der Ausgrabungsstätte von Machu Picchu gelegene Aguas Calientes unterbrochen. Da Aguas Calientes im letzten Teilstück nur per Zug erreichbar ist, sitzen dort aktuell bis zu 2000 Besucher fest.
Zudem wurden durch Erdrutsche und unterspülte Bruecken wichtige Straßenverbindungen im Valle Sagrado, dem Urubambatal zwischen Pisac und Ollantaytambo, unpassierbar. Da auch fuer die nächsten Tage anhaltende Regenfälle vorhergesagt wurden, ist kurzfristig nicht mit einer Normalisierung der Lage zu rechnen.