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Heftige Regenfälle in der Nacht zum 6. August haben in Teilen des indischen Himalaya und insbesondere in Ladakh Sturzfluten, Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. Die Schäden in der Region sind groß. Jüngsten Medienberichten zufolge gibt es noch immer viele Vermisste, die Zahl der Toten ist auf über 100 angestiegen. Während die über hohe Pässe führenden Verbindungsstraßen zwischen Ladakh und der Außenwelt weiterhin unterbrochen sind, konnte der Flugverkehr mittlerweile wieder aufgenommen werden.
Am 8. August hat das Auswärtige Amt auf die schweren Überschwemmungen in Ladakh reagiert und seinen Sicherheitshinweis zu Indien überarbeitet. Es rät nun dringend von Reisen in die Region ab und schreibt wörtlich:
„Wegen der durch starke Regenfälle verursachten Überschwemmungen und Erdrutsche in der Umgebung der Stadt Leh in Ladakh (Jammu und Kaschmir) wird von Reisen in diese Region bis auf Weiteres dringend abgeraten.“
Nach den schweren Überschwemmungen Ende Januar entspannt sich die Lage in der Region Cusco zunehmend. In der Stadt selbst funktioniert das Leben wieder normal, auch die wichtigsten Besichtigungspunkte in der Umgebung sind mittlerweile wieder zugänglich. Einige Straßenverbindungen bleiben jedoch weiterhin gesperrt bzw. koennen wegen Erdrutsch- und Steinschlaggefahr nicht benutzt werden. Mit einer vollkommenen Normalisierung der Lage ist erst mit dem Ende der Regenzeit Ende März zu rechnen.
Die Instandsetzungsarbeiten an der an mehreren Stellen unterbrochenen Bahnlinie zwischen Ollantaytambo und Aguas Calientes, der einzigen Zufahrtsmöglichkeit zur Ausgrabungsstätte von Machu Picchu, verlaufen planmaeßig. Nach allen uns aktuell vorliegenden Informationen ist mit einer Wiedereröffnung der Bahnverbindung um den 15. April zu rechnen.
Vor diesem Hintergrund gab das peruanische Tourismusministerium bekannt, dass die derzeit geschlossene Ausgrabungsstätte wieder am 1. April öffnen wird. Bis zur Aufnahme des Zugverkehrs wird Machu Picchu jedoch nur über eine mehrstündige anspruchsvolle und in Teilen ausgesetzte Wanderung ueber den letzten Abschnitt des historischen Inkawegs zu erreichen sein.
Zu Behinderungen durch starke Regenfälle kam es in den letzten Tagen auch im Norden Perus. Mittlerweile hat sich rund um die von uns besuchten Küstenstädte Trujillo und Chiclayo die Situation wieder beruhigt. Auch die um den 12. Februar gesperrte archäologische Stätte von Chan Chan ist wieder geoeffnet.
Am 17. Februar hat das Auswärtige Amt seinen aktuellen Hinweis zu Peru wie folgt aktualisiert:
„Aufgrund schwerer Regenfälle in Cusco und Umgebung gibt es derzeit keinen Zugang nach Machu Picchu. Auch der Zugang nach Machu Picchu für Trekker („Camino Inca“) ist geschlossen. Die Stadt Cusco selbst kann besucht werden. Die Reiseziele in der Umgebung von Cusco (insbesondere „Heiliges Tal“, Pisac, Urubamba, Sacsayhuaman) bleiben jedoch nach den Überschwemmungen wegen der erheblichen Schäden an Straßen und Brücken sowie der Abrutschgefahr von Berghängen nur eingeschränkt zugänglich. …. Starke Niederschläge führen auch zu Behinderungen im Norden des Landes (Trujillo. Lambayeque, Piura und Tumbes).“