Posts Tagged ‘Santiago’

1st März
2010
written by admin

Ein Erdbeben der Stärke 8,8 nach Richter hat am 27. Februar frühmorgens weite Teile Zentralchiles erschüttert. Sein Epizentrum lag circa 115 Kilometer vor der Küste von Concepcion im Pazifik. Es war das stärkste Erdbeben in Chile seit 50 Jahren.

Nach sorgfältigen Recherchen vor Ort ergibt sich für uns aktuell folgendes Bild der Lage: Die schwersten Zerstörungen gab es in den südlich von Santiago gelegenen Regionen von Maule, Biobio und Araucania.  Lokale Flutwellen richteten an der Küste dieser Regionen zusätzliche Schäden an.

In Santiago sind insbesondere in den Außenbezirken und an einigen Straßenverbindungen erhebliche Schäden zu verzeichnen. Die Hotels in der Hauptstadt und die wichtigsten Besichtigungspunkte blieben dagegen weitgehend intakt. Am internationalen Flughafen von Santiago entstanden groeßere Schäden am Terminal, der Tower und die Landebahnen sind funktionsfähig. Vereinzelte Linienmaschinen und Hilfsflüge konnten seit dem 28. Februar abends wieder landen. Mit einer Wiederaufnahme des regulären Flugverkehrs ist jedoch frühestens am 3. März zu rechnen.

Der chilenische Teil Patagoniens und der gesamte Norden mit Antofagasta, Calama sowie Arica sind vom jüngsten Erdbeben nicht betroffen.

In Reaktion auf das Erdbeben hat das Auswärtige Amt am 27. Februar folgenden aktuellen Hinweis in seine Reisehinweise zu Chile aufgenommen:

„Am 27. Februar 2010 wurde Chile von einem schweren Seebeben der Staerke 8,8 erschüttert. Das Epizentrum lag auf Höhe der Stadt Concepción. Das Ausmaß der Schäden ist betraechtlich und es muss mit einer größeren Zahl von Opfern sowie Nachbeben gerechnet werden.
Reisende werden gebeten, die aktuelle Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen und den Weisungen der örtlichen Sicherheitskräfte Folge zu leisten.“

Erlebnisreisen Chile

13th November
2009
written by admin

Trotz der von den Gesundheitsbehörden angekündigten Vorsorgemaßnahmen und einer systematischen Stechmückenbekämpfung ist die Zahl der Dengue-Fieber-Neuinfektionen auf den Kapverdischen Inseln seit dem 3. November weiter angestiegen. Betroffen sind die Inseln Brava, Fogo, Maio und Santiago.

Dengue-Fieber äußert sich in grippeähnlichen Symptomen wie hohem Fieber und starken Glieder- und Kopfschmerzen. Da keine Impf-Prophylaxe moeglich ist, raten tropenmedizinische Institute und Auswärtiges Amt in allen betroffenen tropischen und subtropischen Regionen zu konsequentem Mückenschutz, also zu geschlossener, langärmeliger Kleidung und zum Auftragen von Mückenschutzmitteln an freien Körperstellen.

In Reaktion auf den weiteren Anstieg von Dengue-Erkrankungen in der einheimischen Bevölkerung hat das Auswärtige Amt am 13. November seine Gesundheitshinweise fuer die Kapverden wie folgt aktualisiert:

„Übertragen durch den Stich von meist tagaktiven Ädes-Moskitos kam das Dengue-Fieber bisher nur sporadisch im Inselstaat vor; seit Oktober 2009 jedoch wird eine erhebliche Zunahme der Fälle gemeldet. Die Epidemie hat mittlerweile 4 Inseln erfasst (Brava, Fogo, Maio, und Santiago), eine weitere Ausbreitung wird erwartet. Die Infektion verläuft überwiegend ohne Komplikationen, jedoch können meist bei Kindern auch hämorrhagische Verlaufsformen auftreten. Da es weder eine Impfung noch eine kausale Therapie gegen das Dengue-Fieber gibt, wird ein konsequenter 24-stündiger Mückenschutz empfohlen. Mit Überlastung der örtlichen medizinischen Versorgungseinrichtungen ist derzeit zu rechnen, da gleichzeitig die H1N1- bzw. Neue Grippe - Epidemie die Inselgruppe erfasst hat.“

 

Information von Studiosus Reisen, buchbar bei

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