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Hinduistisches Lichterfest in Sri Lanka zur Begrüssung der Göttin Lakshmi, landesweit gefeiert, vor allem von der tamilischen Bevölkerung. Mit Diwali wird symbolisch der Sieg des Guten über das Böse, gemeint ist der Sieg Krishnas/Vishnus über den Dämonen Nakasura, gleichzeitig der Triumph des Lichtes über die Finsternis gefeiert. Diwali ist deshalb das heitere Lichterfest, das Fest mit dem das Leben erneuert wird. Bei den Festaktivitäten selbst steht, ähnlich wie in Indien, speziell die Lakshmi-Verehrung im Vordergrund, die dem Fest insgesamt ein heiteres Gepräge gibt. Lakshmi wird bei diesem Fest vor allem als Göttin des Wohlstands verehrt. Die Hindus glauben, daß Lakshmi in der Nacht umherwandert und in die besonders sauberen und geschmückten Häuser einkehrt. Deshalb werden die Häuser gründlich gereinigt, alle Metallgefäße werden geputzt und irdene Töpfe ersetzt man durch neue. Nach Möglichkeit legt man sich zum Fest auch neue Kleidung zu. Die Häuser der hinduistischen Bevölkerung erstrahlen im Glanz tausender Öllämpchen und elektrischer Lichter, um Lakshmi willkommen zu heissen. Zu Ihrer Verehrung werden Opferzeremonien dargebracht und man tauscht gegenseitig Geschenke aus.
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Es ist eine Horrorgeschichte, die der 53-Jährige gestern Nachmittag in einem Telefonat mit der Eichstätter Redaktion des DONAUKURIER erzählt.
“Wie ein schlechter Horrorfilm. Nur mit einem selbst als Hauptdarsteller – und kein Knopf zum Abstellen.” Der ehemalige TV-Journalist, der 1999 auf Sri Lanka das Kinderdorf Little Smile grĂĽndete, ist hörbar angeschlagen: Im Gefängnis hat er sich eine LungenentzĂĽndung zugezogen, auch nervlich und psychisch ist er am Ende: “Ich habe Morddrohungen erhalten, aber ich werde nicht schweigen. Ich weiĂź, dass die mich umbringen wollen. Aber wenn sie das tun, dann sollen sie wenigstens nicht einfach so davonkommen.” Und vielleicht ist eine massive Einmischung der Politik und der Ă–ffentlichkeit auch der beste Schutz in seinem Fall.
Seit elf Jahren setzt sich Kreitmeir fĂĽr die Armen des Landes ein. Mit Rat und Tat: Er gibt Waisenkindern ein Zuhause, verschafft ihnen Nahrung und Bildung, finanziell unterstĂĽtzt durch die verschiedensten Hilfsaktionen in seiner Heimat, etwa die “DONAUKURIER Vorweihnacht der guten Herzen” oder “Eichstätt hilft”. Er steht persönlich dafĂĽr ein, dass die Spendengelder auch tatsächlich den BedĂĽrftigen zugute kommen und widersetzt sich immer wieder Korruptionsversuchen im Land – wie denen jenes Provinzministers, der ihm nun seinen Worten zufolge nach dem Leben trachtet. Unter anderem weil er, Kreitmeir, sich nicht auf illegale GrundstĂĽcksgeschäfte habe einlassen wollen.
Aber wie genau kam es nun zu dieser Verhaftung? “Wir waren gerade hundemĂĽde auf dem RĂĽckweg von einem Projekt”, berichtet Kreitmeir, “als wir von 30 Leuten einer Special Task Force abgepasst und regelrecht auseinandergenommen wurden. Dann haben die mir 1,8 Gramm Heroin untergeschoben und uns zur Polizeistation transportiert. Das war so offensichtlich fingiert. Mir war klar, dass das sehr, sehr eng wird.” Auch Kreitmeirs Sohn, der 23 Jahre alte Manuel, wurde festgenommen – und mit dem Tod bedroht fĂĽr den Fall, dass Kreitmeir senior sich nicht “geständig” zeige. “In der selben Nacht haben die auch das Kinderdorf gestĂĽrmt, die Leute dort bedroht und alles mitgenommen, was sie wollten.”
Während ihr Mann in der Zelle Todesängste um sich selbst und seinen Sohn durchleidet, ist Ehefrau Elke daheim in Eichstätt einem Nervenzusammenbruch nahe: “Ich sitz permanent an drei Telefonen und versuche, Hilfe zu organisieren.” Es gehe darum, Ă–ffentlichkeit zu schaffen und so das Leben ihres Mannes zu sichern. Der Berater des bayerischen Ministerpräsident Horst Seehofer, der Eichstätter Walter Eisenhart, bestätigt gestern Abend unserer Zeitung, dass Seehofer unverzĂĽglich BundesauĂźenminister Guido Westerwelle eingeschaltet habe. Mehr könne man derzeit noch nicht sagen, um diplomatische Verwicklungen zu vermeiden.
Auch die deutsche Botschaft in Sri Lanka kĂĽmmere sich engagiert um den Fall, versichert ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin nach RĂĽcksprache mit seinen Kollegen in Sri Lankas Hauptstadt Colombo unserer Zeitung. “Wir stehen in Kontakt mit dem Betroffenen und mit seiner Familie. Sie werden von uns betreut.”
Michael Kreitmeir selbst befolgt den Rat, ab jetzt jede Nacht an einem anderen Ort zu schlafen. Er ist krank und psychisch angeschlagen – jedoch nicht gebrochen: “Wie kann man geradestehen fĂĽr Spendengelder und das, was man jetzt fast zwölf Jahre im Leben getan hat, wenn man sich korrumpieren lieĂźe oder Angst hätte? Ich kann nicht davonlaufen, nur weil es hier kriminelle Elemente gibt.” Er könnte das Land aber auch gar nicht verlassen: Sein Pass wurde beschlagnahmt. “Ich weiĂź nicht, wie es ausgeht. Es ist die Hölle.”
Wie so oft geht es um Geld und Gier und in diesem Fall auch um eine grenzenlose Menschenverachtung. Ein lokaler, tamilischer Minister wollte im Fruehjahr 50.000 Dachbleche im Gesamtwert von etwa 200.000 Euro von mir erpressen, wobei 20.000 nur auf dem Papier existieren sollten. Dieses Geld sollte direkt an ihn gehen. Die restlichen Dachbleche sollten medienwirksam fuer den Wahlkampf seines Onkels verwendet werden. Der Minister, der in der UVA- Provinz ausgerechnet auch noch fuer Kinder zustaendig ist, machte mir sehr deutlich, dass er mich und alles was ich geschaffen habe, zerstoeren koenne und wuerde, sollte ich nicht mit ihm arbeiten. Ich lehnte ab, worauf dieser Minister drohte:”Zuerst nehme ich dir dein Land weg, dann lass ich deine Kinder vergewaltigen und dann bist du dran!” Er habe nichts gegen mich persoenlich, das sei eben “business”.
In Sri Lanka wird am 26. Januar ein neuer Präsident gewählt. Bereits im Vorfeld kam es zu Ausschreitungen. Auch am Wahltag selbst und an den darauffolgenden Tagen ist mit gewaltsamen Protesten zu rechnen.
Das Auswärtige Amt nimmt in seinem am 18. Januar aktualisierten Sicherheitshinweis dazu Stellung und schreibt: „Am 26. Januar 2010 finden Präsidentschaftswahlen statt. Im Rahmen des Wahlkampfs ist es bereits zu zahlreichen, z. T. gewalttätigen Zwischenfällen gekommen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich gewalttätige Aktionen auch bis mehrere Tage nach der Wahl fortsetzen. Deutsche Staatsangehörigen wird geraten, Wahlveranstaltungen sowie am Wahltag auch die Nähe von Wahllokalen zu meiden.“
In Sri Lanka gibt es drei schöne 18-Loch Plätze. Die Verbindung zum Golf ist mehr als hundert Jahre alt. Die Sri Lanka Amateur Golf Championship, die im Jahre 1891 ins Leben gerufen wurde, ist nach der britischen Amateurmeisterschaft die älteste nationale Meisterschaft der Welt. Die 3 Courses liegen in Colombo, Rajawella bei Kandy and Nuwara Eliya. Colombo liegt auf Meereshöhe, Nuwara Eliya auf 2.070 m Höhe und der Victoria Golf Club in Rajawella 500 m über dem Meer. Vollkommen unterschiedliches Terrain und klimatische Bedingungen erwecken den Eindruck, als würde man in zwei verschiedenen Ländern spielen.
Royal Colombo Golf Club: Der Royal Colombo Golf Club wurde 1879 gegründet und ist der älteste Golf Club in der asiatischen Region. Der Kurs ist ein Par 71 mit 5.776 m Länge. Der Kurs verfügt über viele Wasserhindernisse und das spannende Loch Nr. 5, das neben einer Eisenbahnlinie liegt, mit 280 Yards und einem Dogleg nach links.
GroĂźes Clubhaus mit Restaurant. Gut ausgestatteter Golf Shop und Umkleidekabinen.
Victoria Golf Club: Rajawella, etwa 30-40 Min. Fahrt von Kandy entfernt. Der 18-Loch Championship Golf Course, designed von Donald Steel misst 6.879 yds Championship Länge. Victoria’s Par 73 Layout beinhaltet vier Par 5 Löcher, von denen drei mehr als 500 yds lang sind. Es gibt vier ausgezeichnete Par 3 Löcher, vom sehr kurzen Loch Nr. 5 mit 124 yds bis zum herausfordernden, 210 yds 13., einem tollen Par 3.
Eines der schwierigsten Löcher auf dem Victoria ist das 473 yds Par 4 Nr. 7. Der Drive vom erhöhten Tee fordert Distanz, Genauigkeit und Nerven aus Stahl, wenn Sie eine Chance haben möchten, das Green in zwei Schlägen zu erreichen.
Clubhaus mit Umkleidekabinen, Duschen und Restaurant mit Kleinigkeiten zum Essen. Pro-Shop mit Schlägerverleih, Caddies, Practice Fairway.
Nuwara Eliya Golf Club: Gegründet 1889, ist es einer der ältesten Golf Clubs in Asien und auch der Welt. Nuwara Eliya Golf Club liegt in einem Tal bei Nuwara Eliya, etwa 190 km von Colombo entfernt. 1.899 m hoch gelegen im Herzen des gebirgigen Teeanbaugebietes, ist der Kurs eine Herausforderung selbst für erfahrene Golfer. Der 18-Loch Kurs hat eine Länge von 5.550 Metern, Par 70. Die Fairways sind lang und schmal, eingegrenzt von hohen Bäumen und dichtem Gebüsch. Gutes Positionsspiel ist erforderlich und das Terrain verlangt vom Spieler ein ständiges Bergauf und Bergab bei vielen Wasserhindernissen. Das Gras auf den Grüns ist örtliches, gemischt mit Blue Grass. Am 4. und am 11. müssen Sie zehnmal das gleiche Flüsschen überspielen.
Informationen: www.golfjet.de und www.sigiriya.de