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In Kolumbien und in Teilen Venezuelas ist es in den letzten Tagen zu schweren Regenfällen gekommen. Erdrutsche, Überschwemmungen und hierdurch ausgelöste Straßenunterbrechungen führten oertlich zu erheblichen Störungen des öffentlichen Lebens.
Das Auswärtige Amt hat am 1. Dezember seine Reisehinweise aktualisiert. Darin heißt es wörtlich:
Kolumbien:
„In ganz Kolumbien ist es in den letzten Wochen zu außergewöhnlich schweren Regenfällen gekommen. Auch Hauptverkehrsstrecken sind daher zeitweilig wegen Erdrutschen und Überschwemmungen nicht oder nur eingeschränkt passierbar.“
Venezuela:
„Die seit mehreren Tagen nahezu ununterbrochen anhaltenden Regenfälle haben in großen Teilen Venezuelas zu überschwemmungen sowie zu Schlamm- und/oder Geroelllawinen geführt, die die Straßenverkehrs-verbindungen beeinträchtigen und teilweise vollständig blockieren. Es kann zu weiteren Beeinträchtigungen des Flugverkehrs kommen.
Am stärksten betroffen sind die Bundesstaaten FALCON, in dem der Notstand ausgerufen wurde, sowie MIRANDA (mit der Hauptstadt CARACAS), ARAGUA, ANZOATEGUI und VARGAS. Auch der in VARGAS gelegene Internationale Flughafen von Caracas (Maiquetia) ist betroffen, ebenso die Verbindungsstraße von Caracas zum Flughafen.“
Die genannten Bundesstaaten Venezuelas liegen allesamt an der Nordküste.
Heftige Unwetter und Regenfälle haben in einigen Regionen Südthailands großflächige Überschwemmungen verursacht. Besonders betroffen sind die Grenzgebiete zu Malaysia rund um die Stadt Hat Yai. Auch die Fährverbindungen von Surat Thani zu den im Golf von Thailand gelegenen Inseln Ko Samui und Ko Tao sind seit dem 1. November unterbrochen. Der Flughafen von Ko Samui musste am 2. November für mehrere Stunden seinen Betrieb einstellen. In der Region um Phuket gibt es trotz kräftiger Regenfälle keine größeren Überschwemmungen, das öffentliche Leben funktioniert ohne Einschraenkungen.
Da Meteorologen für weite Teile Südthailands auch in den nähsten Tagen mit anhaltenden Regenfällen rechnen, ist kurzfristig keine Entspannung in Sicht.
Mit dem Übergang zu trockenerer Witterung hat sich die Lage in vielen Überschwemmungsgebieten Chinas in den letzten Tagen entspannt. In einigen Provinzen im Norden sowie einigen Bergregionen in der zentralchinesischen Provinz Sichuan kam es jedoch erneut zu starken Niederschlägen und Erdrutschen.
Vor diesem Hintergrund hat das Auswärtige Amt am 25. August seinen aktuellen Hinweis zu China aktualisiert und schreibt wörtlich:
„Starke Regenfälle haben in einigen Regionen Chinas Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. Besonders betroffen sind die Regionen um die Städte Zhouqu (Provinz Gangsu) und Ghongsha (Provinz Yunnan) sowie die Provinzen Qinghai, Liaoning und Jilin. Auch im Süden des Landes bleibt die Lage angespannt. Besonders betroffen sind die Präfekturen Beichuan, Mianyang und Wenchuan (Stadt Yingxiu) sowie die Großregionen Deyang (Stadt Mianzhu) und Dujinangyan (Stadt Longgchi). Reisen in diese Gegenden sind gegenwärtig nicht möglich.“
Heftige Regenfälle haben in Teilen Chinas zu einem massiven Anstieg der Pegelstände vieler Flüsse und zu großflächigen Überschwemmungen geführt. In einigen Berggebieten Süd- und Südwestchinas kam es zu Erdrutschen.
Jüngsten Medienberichten zufolge kamen dabei in den letzten Wochen mehr als 1000 Menschen ums Leben. Meteorologen rechnen für weite Teile Chinas auch in den nächsten Tagen mit anhaltenden Regenfällen.
Am Drei-Schluchten-Damm hat sich die Lage seit dem 25. Juli wieder leicht entspannt. Teile von Chongqing und die Stadt Wuhan, die circa 400 Kilometer flussabwärts vom Damm entfernt liegt, stehen aber nach wie vor unter Wasser. Kreuzfahrten durch die Schluchten des Jangzi sind trotz des Hochwassers möglich. Wegen der Überflutung des Hafens von Chongqing und der Schleusen bei Yichang finden diese jedoch auf leicht verkürzter Route zwischen Maoping und Fengdu statt.
Deutlich gestiegen sind auch die Pegelstaende am Gelben Fluss. Der Zugang zu den direkt am Fluss gelegenen Longmen-Grotten in Luoyang musste vor kurzem bis auf Weiteres gesperrt werden.
Tagelange heftige Regenfälle haben in vielen Teilen Südchinas schwere Überschwemmungen verursacht. Besonders betroffen sind die Berggebiete in den Provinzen Fujian, Guangxi und Sichuan. Nach Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua kamen dort bisher mehr als 150 Menschen ums Leben.
Da Meteorologen für weite Teile Südchinas auch in den nächsten Tagen mit anhaltenden Regenfällen rechnen, ist aktuell keine Entspannung in Sicht.
Ungewöhnlich starke Regenfälle haben in den letzten Tagen im Großraum von Rio de Janeiro zu Überschwemmungen, Erdrutschen und Unterbrechungen wichtiger Straßen geführt.
Besonders betroffen waren die „Favelas“, häufig an steilen Berghängen errichtete Elendsviertel. Der Verkehr in der Großstadt brach teilweise zusammen, in einigen Stadtvierteln fiel der Strom aus. Viele Schulen und Behörden blieben am 6. April geschlossen.
Meteorologen rechnen in den nächsten Tagen mit weiteren Regenfällen, eine deutliche Wetterbesserung wird erst ab dem 10. April erwartet.
Nach vorübergehender Schließung hat der internationale Flughafen der Stadt in der Zwischenzeit seinen Flugbetrieb wieder aufgenommen, die von uns benutzten Hotels im Stadtviertel Ipanema erlitten keine Schäden.
Starke Regenfälle haben in den letzten Tagen in den südmexikanischen Bundesstaaten Tabasco und Veracruz zu Überschwemmungen geführt. Mehrere Zehntausend Bewohner flohen vor den Wassermassen. Wie Medien berichten, haben die lokalen Behörden am 6. November in den besonders betroffenen Gebieten den Notstand ausgerufen. Von den Überschwemmungen weitgehend verschont blieben dagegen die Hauptsädte der beiden Bundesstaaten, Villahermosa und Veracruz.
Während Meteorologen in den Bundesstaaten Tabasco und Veracruz eine deutliche Wetterbesserung erwarten, zieht Tropentief Ida auf einem Nordkurs von Nicaragua ueber den Nordosten von Honduras Richtung Yukatan. Jüngsten Prognosen zufolge wird Ida am 9. November auf der Höhe von Cancun die Halbinsel Yukatan streifen. Neben Windböen bis zu 100 km/h wird das Tropentief entlang der gesamten Ostküste von Yukatan starke Regenfälle bringen.
Quelle:Â Studiosus - Buchungen bei www.sportmeeting.eu